Coronavirus: Ministerpräsident in Stuttgart beim Friseur Winfried Kretschmann hat wieder die Haare schön

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Seit Montag ist für Friseure die Corona-Zwangspause vorbei. Unter strengen Auflagen dürfen sie Kunden empfangen. Ministerpräsident Kretschmann kam gleich zum Neustart der Salons zu seinem Lieblingscoiffeur Dell’Aquila.

Winfried Kretschmann hat am Montag  seinen  Friseur Giovanni  Dell’Aquila im Stuttgarter Süden besucht. Der Fotograf machte die Aufnahme von außen durch das Fenster. Foto: Staatsministerium
Winfried Kretschmann hat am Montag seinen Friseur Giovanni Dell’Aquila im Stuttgarter Süden besucht. Der Fotograf machte die Aufnahme von außen durch das Fenster. Foto: Staatsministerium

Stuttgart - Seiner Gerlinde, sagte der Ministerpräsident schon vor Wochen, mache es nichts aus, wenn er momentan Wildwuchs trägt. In der Coronakrise müssen halt alle Opfer bringen. Bei Winfried Kretschmann konnte jeder sehen, dass er sich an seine eigenen Regeln hält. Während sich die Kanzlerin mit frisch getönten Strähnen zeigte, ließ der Regierungschef von Baden-Württemberg ungezähmt sein Haupthaar sprießen. Seit Montag dürfen Friseure unter strengen Auflagen Kunden empfangen. Der Grüne war einer der Ersten, der sich unter die Schere begab. Schon vor vielen Tagen hatte sein Vorzimmer den Termin ausgemacht.

Del Aquila schneidet seit zehn Jahren Kretschmann die Haare

In seiner Mittagspause ließ sich Kretschmann in die Nähe des Marienhospitals fahren. An der Eierstraße befindet sich der Salon von Giovanni Dell’Aquila, der ihm seit zehn Jahren die Haare schneidet. Lange war sein Lieblingsfriseur in der City angestellt. Vor einem Jahr hat er sich selbstständig gemacht. Zu seiner großen Freude ist der Ministerpräsident mit ihm „umgezogen“.

Diesmal war alles anders. Kretschmann trug Maske, war allein im Salon, während seine Leibwächter draußen warteten. Der Fotograf machte sein Bild von außen durch das Fenster. Denn nur Begleitpersonen dürfen nicht mit rein, mit Ausnahme bei Kindern und Behinderten. Sonst lässt sich der Grüne aus Zeitgründen nie die Haare waschen. „Haarewaschen ist nun aber Pflicht“, sagte Dell’Aquila, der ebenso Maske trug. Der MP war einverstanden.

Der Ministerpräsident trägt einen „Flattop“

Länger als sonst brauchte der Friseur. Der berühmte Kunde habe halt eine „Mega-Matte“ gehabt. Wer glaubt, seine Haare seien leicht zu schneiden, der irrt. Der Grüne trägt einen „Flattop“, so der Fachausdruck. Die Haare bilden eine von hinten nach vorne ansteigende Fläche und werden oben hochgestellt. Dies sei so kniffelig, dass der Regierungschef nie seine Gerlinde an seine Haare mit der Schere lasse. Jetzt wird sich seine Frau aber freuen, wenn ihr Winfried die Haare schön hat.




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