Miss WM 2014 Kolumbien holt in Rust den Titel

Von SIR/dpa 

Hoffentlich kein schlechtes Ohmen für die Weltmeisterschaft: Bei der Kür der Miss WM im Europapark scheitert Deutschland schon in der Vorrunde. Den Titel holt die Kolumbianerin Daniela Ocoro Mejia.

Die Miss WM umringt von Platz zwei und drei: Laritza Libeth Parraga Arteaga aus Ecuador (links), Daniela Ocoro Mejia aus Kolumbien und Felicia Kitchings aus den USA (rechts) Foto: dpa 61 Bilder
Die Miss WM umringt von Platz zwei und drei: Laritza Libeth Parraga Arteaga aus Ecuador (links), Daniela Ocoro Mejia aus Kolumbien und Felicia Kitchings aus den USA (rechts) Foto: dpa

Hoffentlich kein schlechtes Ohmen für die Weltmeisterschaft: Bei der Kür der Miss WM im Europapark scheitert Deutschland schon in der Vorrunde. Den Titel holt die Kolumbianerin Daniela Ocoro Mejia.

Rust - Die Studentin Daniela Ocoro Mejia aus Kolumbien hat den ersten Titel zur Fußball-Weltmeisterschaft geholt. Die 25-Jährige wurde in der Nacht zum Freitag im Europa-Park in Rust bei Freiburg zur „Miss WM 2014“ gekürt. „Ich bin stolz auf diesen Titel. Und ich bin überzeugt, dass Kolumbien Fußball-Weltmeister wird“, sagte sie. Für ihren Sieg erhielt sie 3000 Euro sowie Sachpreise.

Bei dem Schönheitswettbewerb zwei Wochen vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien traten 32 junge Frauen aus den WM-Teilnehmerländern gegeneinander an.

Deutschland schon in der Vorrunde raus

Platz zwei ging an die Vertreterin der USA, Felicia Kitchings (19), Platz drei an die aus Ecuador stammende Laritza Libeth Parraga Arteaga (20). Die Vertreterin Deutschlands, Gianna Rose (27) aus Hannover, scheiterte bereits in der Vorrunde.

Die Frauen im Alter von 19 bis 29 Jahren präsentierten sich zunächst im Trikot der Fußball-Nationalmannschaft ihres Landes, später dann im Abendkleid und in Badebekleidung. Sie mussten in dem Land, für das sie standen, geboren worden sein oder die entsprechende Staatsangehörigkeit haben. Fußballwissen war nicht gefragt.

Gewählt werde von einer unabhängigen Jury. Dieser gehörten unter anderem der frühere Fifa-Schiedsrichter Walter Eschweiler (78), der bulgarische Ex-Nationalspieler Krassimir Balakow (48), Fußballtrainer Thorsten Fink (46) sowie Sportreporter Waldemar Hartmann (66) an.

Es war die vierte Auflage der Wahl: Schon bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 sowie zur Fußball-WM der Frauen 2011 waren Schönheitsköniginnen gewählt worden, ebenfalls in Rust.