Missbrauch Jesuiten wollen Opfer entschädigen

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Auch der Missbrauchsbeauftragte der Bischofskonferenz, Triers Bischof Stephan Ackermann, wollte sich zu dem Vorstoß der Jesuiten nicht äußern. Er hatte Ende August bereits für die katholische Kirche signalisiert, dass Vertreter von Orden und der Bischofskonferenz "bald" einen Entwurf zum Thema Entschädigung beim Runden Tisch einbringen werden.

Bereits im August hatte das Benediktinerkloster im oberbayerischen Ettal erklärt, dass es einen Opferverein finanziell unterstützt. Ordenssprecher Michael Müller dementierte nicht, dass es sich um einen fünfstelligen Betrag handelt. Auf dpa-Anfrage bestätigte er am Donnerstag zudem, "dass es bereits erste Hilfeleistungen für Geschädigte gab". Auch in dem Kloster waren zu Jahresbeginn zahlreiche Fälle von sexuellem Missbrauch und Misshandlungen an Internatsschülern bekanntgeworden.




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