Missbrauchsfall von Staufen Spanier muss wegen Vergewaltigung eines Jungen zehn Jahre ins Gefängnis

Der 33-Jährige aus Barcelona ist am Montag verurteilt worden. Foto: dpa
Der 33-Jährige aus Barcelona ist am Montag verurteilt worden. Foto: dpa

Im mutmaßlich vorletzten Prozess im Missbrauchsfall von Staufen ist am Montag ein 33-jähriger Spanier verurteilt. Er hatte den Jungen viele Male missbraucht und vergewaltigt.

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Freiburg - In der Tatserie um einen von seiner Mutter und deren Lebensgefährten für Vergewaltigungen im Darknet verkauften Jungen hat das Landgericht Freiburg am Montag eine weitere langjährige Haftstrafe verhängt. Ein 33 Jahre alter Mann aus Spanien muss für zehn Jahre ins Gefängnis.

Nach der Beweisaufnahme befand das Gericht den Mann unter anderem wegen Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauchs des Jungen für schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre Haft und den Vorbehalt einer Sicherungsverwahrung gefordert. Die Verteidigung verzichtete auf eine Strafmaßforderung.

Die juristische Aufarbeitung der bundesweit beachteten Tatserie steht damit kurz vor dem Abschluss. Am Dienstag will das Gericht sein Urteil gegen die Mutter und deren Lebensgefährten verkünden. Das Paar hatte das Kind selbst missbraucht und für Vergewaltigungen im Darknet anderen Pädophilen angeboten. Mehr als zwei Jahre lang vergewaltigten Männer den Jungen. Das Urteil gegen die Mutter und den Stiefvater ist nach Einschätzung des Landgerichts der letzte Prozess.

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