SPD-Landeschef Schmid, der Spitzenkandidat zur Landtagswahl war, sah sich wiederholt Rücktrittsforderungen und teils massiver Kritik aus den eigenen Reihen ausgesetzt. So hatte der SPD-Kultusminister und designierte Fraktionschef der SPD im Landtag, Andreas Stoch, ihm mangelnde Emotionalität vorgeworfen. Schmid lehnt einen sofortigen Rückzug bislang ab. Allerdings lässt er mittelfristig seine Zukunft offen. Die SPD hatte bei der Landtagswahl am 13. März nur 12,7 Prozent bekommen - das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte und 10,4 Prozentpunkte weniger als bei der Wahl 2011.