Coronahilfen für den Mittelstand Wie kleine Firmen in der Krise ums Überleben kämpfen

Von (dag) 

Rund 80 Prozent der Solo-Selbstständigen und Kleinstbetriebe im Land haben Soforthilfe beantragt. Manch anderer Betrieb fällt hingegen durchs Raster – und ist deshalb auf sich gestellt.

Die Corona-Soforthilfe soll kleinen Firmen helfen, die Corona-Krise zu überstehen. Foto: dpa/Robert Michael
Die Corona-Soforthilfe soll kleinen Firmen helfen, die Corona-Krise zu überstehen. Foto: dpa/Robert Michael

Stuttgart - Zu Beginn war der Ansturm auf die Soforthilfen enorm, dann flachte die Anzahl der eingehenden Anträge ab: Mehr als zwei Milliarden Euro haben Bund und Land laut der L-Bank inzwischen an Südwestbetriebe ausgezahlt, um die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern. Ein zweites Hilfspaket im Umfang von 1,5 Milliarden Euro ist auf dem Weg. Angesichts einer Zwischenbilanz des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist dies auch dringend nötig. Zwar sei man der Bundesregierung dankbar für ihr schnelles und entschlossenes Handeln, doch würden die bislang ausgezahlten staatlichen Hilfen bundesweit bei mehr als 75 Prozent der Mittelständler nicht den Finanzbedarf decken, sagt BVMW-Präsident Mario Ohoven. Er fordert von der Regierung unter anderem zinslose Kredite.

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