Mobile Jugendarbeit in S-Süd Streetworker suchen Quartier

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Die Mobile Jugendarbeit im Stuttgarter Süden braucht eine neue Bleibe zwischen Marienplatz und Bihlplatz. Doch die Suche gestaltet sich schwierig.

Denisa Krieger leitet das Team der Streetworker an der Möhringer Straße. Sie ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Quartier für die Mobile Jugendarbeit im Stuttgarter Süden. Foto: Jacqueline Vieth
Denisa Krieger leitet das Team der Streetworker an der Möhringer Straße. Sie ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Quartier für die Mobile Jugendarbeit im Stuttgarter Süden. Foto: Jacqueline Vieth

S-Süd - Die Mobile Jugendarbeit im Stuttgarter Süden sucht immer noch ein neues Zuhause zwischen Marien- und Bihlplatz. Das Streetworker-Team bezog vor 30 Jahre lang eine Erdgeschosswohnung an der Möhringer Straße. Doch der Eigentümer hat Eigenbedarf angemeldet. Die Mobile Jugendarbeit muss Ende März die Wohnung räumen, erklärt Denisa Krieger. Sie leitet das Streetworker-Team. Mitarbeiter der Mobilen Jugendarbeit sprachen erst jüngst im Bezirksbeirat Süd vor und beschrieben ihre Lage vor dem Gremium. Im Bezirksbeirat Süd entspann sich in der Folge eine Diskussion um zu hohe Mietpreise im Stuttgarter Süden. Erinnert wurde an die Besetzung zweier Wohnungen an der Wilhelm-Raabe-Straße durch Aktivisten. Sie wollten mit ihrer Aktion gegen die Wohnungsnot protestieren. Die Bezirksbeiräte verabschiedeten bei ihrer jüngsten Sitzung dann einen Antrag. Die Verwaltung sollte dem Gremium Auskunft geben, was sie gegen den Wohnungsnotstand unternimmt.

Streetworker wollen Innenhof

Denisa Krieger von der Mobilen Jugendarbeit Süd sieht derweil die Ursache für die langwierige Suche nach einem neuen Zuhause für ihr Team nicht nur bei hohen Mietpreisen. Zum einen sei diese räumlich limitiert, meint sie.„Und es gibt wenig, was zu unseren Bedürfnissen passt“, sagt sie. So sollte eine gewisse Fläche und ein Innen- oder Außenhof vorhanden sein, sagt sie. Krieger gibt sich dennoch zuversichtlich. „Wir haben uns über den Zuspruch aus dem Bezirksbeirat gefreut. Das zeigt, dass unsere Arbeit hier im Süden als wichtig wahrgenommen wird.“

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