Mode ohne Reue Kleider machen Klimaschutz

Von Nadine Zeller 

Mode aus Kunst- und Mischfasern belastet die Umwelt und trägt zur Erderwärmung bei. Doch es gibt auch nachhaltigere Alternativen. Wir stellen die wichtigsten vor.

Mode kann zum Klimaproblem werden. Immer mehr Modefirmen suchen daher nach nachhaltigen Fasern. Foto: Adobe Stock/Zaikina
Mode kann zum Klimaproblem werden. Immer mehr Modefirmen suchen daher nach nachhaltigen Fasern. Foto: Adobe Stock/Zaikina

Stuttgart - Wenn es darum geht, den persönlichen CO2-Fußabdruck zu verringern, denken viele Menschen als Erstes an Flugreisen – Stichwort: Flugscham. Eine ähnlich hitzig geführte Debatte über Konsumverhalten und Nachhaltigkeit fehlt dagegen bislang. Dabei ist die Textilindustrie eine der umweltschädlichsten Industrien überhaupt. Sie stößt mehr Kohlendioxid aus als Flug- und Schifffahrtsverkehr zusammen. Die Branche recycelt ihre Produkte nur im Promillebereich und setzt massenhaft Chemikalien und Pestizide ein. Zudem hat sich der Absatz von Kleidung seit Anfang der 2000er Jahre bis jetzt verdoppelt.