Moderatoren-Wechsel bei der ARD Esther Sedlaczek moderiert bald die Sportschau

Bald bei der  ARD am Mikrofon: Esther Sedlaczek Foto: imago/HJS
Bald bei der ARD am Mikrofon: Esther Sedlaczek Foto: imago/HJS

Sie ist ein bekanntes Gesicht beim Bezahlsender Sky – nun wird Esther Sedlaczek die Frontfrau der ARD-Sportschau. Die Moderatorenszene der Bundesliga verzeichnet einen Transferhammer.

Sport: Marco Seliger (sem)
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Stuttgart - Die Fußball-Traditionssendung am Samstagabend bekommt eine neue Frontfrau. Die bisherige Sky-Moderatorin Esther Sedlaczek (35) wechselt zur ARD und wird von der kommenden Saison an durch die Bundesliga-Sportschau führen. „Die Sportschau ist seit Jahrzehnten eine absolute Institution in der Sport-Berichterstattung“, sagte sie: „Ich bin sehr stolz, die Nachfolge von vielen tollen Moderatorinnen und Moderatoren anzutreten, und freue mich sehr auf die neue Aufgabe.“

Sedlaczek ist die dritte Frau auf diesem Posten – nach Monica Lierhaus (2004 bis 2009) und Jessy Wellmer (seit 2017/18).

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Die ARD setzt in der Sportschau damit weiter auf ein Trio. Sedlaczek soll im Wechsel mit Alexander Bommes (45) und Jessy Wellmer (41) die Samstags-Sendung moderieren. Matthias Opdenhövel (50) gehört dann nicht mehr zum Team. Seit 2011 war er Moderator bei der Bundesliga-Sendung. Auch das WM-Finale 2014 moderierte er, auch aus dem Skispringen ist er bekannt. Opdenhövel wird seinen bis Juli laufenden Vertrag nicht verlängern.

Opdenhövels Abschiedsworte

„Die letzten zehn Jahre waren eine tolle Zeit für mich“, sagte er: „Denn ich konnte meine Vielseitigkeit im Sport ausleben. In der Sportschau, beim Skispringen und bei Fußball-Großereignissen. Mit dem absoluten Highlight WM-Finale 2014 im Maracana. Das hat mir alles viel Spaß gemacht. Aber nun ist es Zeit für was Neues. Darauf freue ich mich. Ein dickes TschauTschüss aus Köln!“

Fakt ist: Die Frauen werden nach dem Wechsel Sedlaczek/Opdenhövel in der Samstags-Sportschau (2:1) bald in der Überzahl sein.

Abschied nach fast zehn Jahren

Esther Sedlaczek jedenfalls verlässt nach dem Saisonende nach fast zehn Jahren den Bezahlsender Sky. Die Tochter von Schauspieler Sven Martinek setzte sich im Jahr 2011 bei einem Casting unter 2700 Kandidaten und Kandidatinnen durch und sicherte sich so ihren Job.

Neben der Moderation der Bundesliga-Sportschau und der Sportschau am Sonntag plant die ARD nun vom Sommer an, Esther Sedlaczek auch als Moderatorin im Rahmen von Fußball-Liveübertragungen einzusetzen.




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