Möbelmarkt-Revival in Böblingen Nach Feuer: Mömax plant Neueröffnung auf der Hulb
Mömax will in Böblingen eine Filiale eröffnen: Die XXXLutz-Gruppe plant ein neues Trendmöbelhaus auf der Hulb. Was bisher bekannt ist.
Mömax will in Böblingen eine Filiale eröffnen: Die XXXLutz-Gruppe plant ein neues Trendmöbelhaus auf der Hulb. Was bisher bekannt ist.
Nach Jahren des Leerstands will die XXXLutz-Gruppe einen Möbelmarkt auf der Hulb wiederbeleben. Der ehemalige Sparkauf-Möbeldiscounter war im Jahr 2017 ausgebrannt. Das Unternehmen betreibt in unmittelbarer Nähe bereits ein anderes Möbelhaus.
Fokus für den Neubau ist der ehemalige Sparkauf-Möbeldiscounter an der Ecke Otto-Lilienthal-Straße und Heinkelstraße. Bereits vor dem Brand im Juni 2017 war bekannt geworden, dass die BDSK Handels GmbH & Co. KG, wie die XXXLutz-Gruppe auch firmiert, auf der Hulb expandieren will. Der XXXLutz-Markt Gamerdinger befindet sich keine 200 Meter von der Brandruine entfernt. Seither ist augenscheinlich nichts passiert.
Viele Informationen sind von der Pressestelle noch nicht zu bekommen. Ein solches Projekt erfordere „umfangreiche Abstimmungen und Vorbereitungen“, heißt es von der Unternehmenskommunikation. Nur so viel: „Seitens unseres Unternehmens ist die Umsetzung eines mömax Trendmöbelhauses geplant“.
Die BDSK Handels GmbH & Co. KG firmiert auch unter dem bekannteren Namen XXXLutz-Gruppe. Dem österreichischen Unternehmen gehören unter anderem Läden wie XXXLutz und Poco. Beide gibt es bereits in Böblingen – an der Otto-Lilienthal-Straße beziehungsweise an der Ecke Talstraße/Wolfgang-Brumme-Allee.
Mömax wurde 2002 gegründet, um den Markt für preisgünstige Möbel zu bedienen. Den ersten Markt in Deutschland gab es im Jahr 2003. Aktuell ist die nächste Mömax-Filiale in Stuttgart-Weilimdorf.
Doch auch mit Böblingen verbindet Mömax eine Geschichte. Denn der Discounter war bis 2016 in dem ehemaligen Hertie-Gebäude ansässig, in dem nun Poco sitzt. Poco war 2017 in der Talstraße eingezogen – ein Jahr, bevor die XXXLutz-Gruppe das Haus übernahm. Auch das ehemalige Hertie-Gebäude gehört dem Unternehmen.