Bluttat in Stuttgart-Fasanenhof Mordverdächtiger vom Fasanenhof mit falscher Identität?

Von Wolf-Dieter Obst 

Ein Tag nach dem grausamen Tötungsdelikt an einem 36-Jährigen auf offener Straße in Stuttgart-Fasanenhof versucht die Polizei mehr über die Motive zu erfahren. Doch wer ist der Tatverdächtige wirklich?

Nach der Bluttat in der Fasanenhofstraße ist der Täter gefasst – doch wer ist er wirklich? Foto: 7aktuell.de/Andreas Werner
Nach der Bluttat in der Fasanenhofstraße ist der Täter gefasst – doch wer ist er wirklich? Foto: 7aktuell.de/Andreas Werner

Stuttgart - Der mutmaßliche Täter, der am Mittwochabend im Stuttgarter Stadtteil Fasanenhof einen 36-Jährigen mit einem Schwert brutal getötet hat, soll am späten Donnerstagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt werden. Nach Informationen unserer Zeitung soll er seit vier Jahren unter einer falschen Identität in Deutschland gelebt haben. Bei den Behörden ist Issa M. als 28-Jähriger mit syrischer Staatsbürgerschaft registriert. Nun wird aber ermittelt, ob es sich tatsächlich um eine andere Person handelt. Die wäre in Wirklichkeit 30 Jahre alt und Palästinenser.

Zeugen sahen hilflos zu

Die Bluttat hat großes Entsetzen in Stuttgart ausgelöst. Der Beschuldigte soll am Mittwochabend in einem Wohnblock im Fasanenhof mit einem früheren 36-jährigen Mitbewohner in Streit geraten sein. Auf der Straße zückte der Angreifer, der vor kurzem ausgezogen sein soll, ein Schwert und tötete sein Opfer mit mehreren Hieben und Stichen. Zahlreiche Zeugen auf der Straße und im Wohnblock mussten die grausamen Szenen hilflos mit ansehen. Der Tatverdächtige wurde zweieinhalb Stunden später bei einer Großfahndung festgenommen.

Sonderthemen