Müll und Ruhestörung in Stuttgart Stadt sperrt Feuerseeufer und Marienplatz

Das Feuerseeufer ist zur Partyzone geworden – zum Leidwesen der Anwohner. Foto: Lichtgut/Julian Rettig
Das Feuerseeufer ist zur Partyzone geworden – zum Leidwesen der Anwohner. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Mit einem Aufenthaltsverbot reagiert die Stadtverwaltung auf die Müllprobleme und das Problem der Ruhestörungen an den sogenannten Hotspots. Das gilt bereits am Wochenende.

Lokales: Christine Bilger (ceb)
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Stuttgart - Am Samstag sollen die Anwohner am Feuersee und am Marienplatz ihre Nachtruhe zurückbekommen. Zumindest nach Mitternacht soll dort dann Ruhe herrschen. Die Stadt verhängt von null Uhr an bis 6 Uhr am Sonntagmorgen ein Aufenthaltsverbot für beide Bereiche.

Die Anwohner finden keine Ruhe mehr

Damit reagieren Ordnungsbürgermeister Clemens Maier und Oberbürgermeister Frank Nopper auf die Hilferufe der Bürgerinnen und Bürger, die seit Ende der Ausgangssperre zahlreiche schlaflose Nächte hinter sich hatten. Neben dem Schlossplatz haben sich das Feuerseeufer im Westen und der Marienplatz im Süden – neben mehreren kleinen Treffpunkten – zu sogenannten Hotspots entwickelt. Nicht nur habe an den Plätzen etwa die dreifache Menge Müll des normalen Aufkommens gelegen. Anwohner riefen immer wieder die Polizei, weil die Szenegänger mit Musikboxen die Menge beschallten. Einmal habe sogar ein DJ am Feuersee ein Pult und Boxen aufgebaut. Außerdem hätten die Feiernden nicht davor zurückgeschreckt, ihre Notdurft vor Haustüren und in Hinterhöfen zu verrichten.

Die Polizei soll das Verbot durchsetzen

Die Polizei soll das Aufenthaltsverbot von Mitternacht an durchsetzen, das Vorgehen haben Stadt und Polizei miteinander abgestimmt. Die Regelung greife erst in der Nacht zum Sonntag, weil es für die Umsetzung eines gewissen Vorlaufes bedarf.




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