„Musicville“ in Leonberg Ob Queen, AC/DC, Metallica oder Pur: Das Reiterstadion rockt wieder

Die erste Runde „Musicville“ fand im Jahr 2024 statt, unter anderem mit der Bon-Jovi-Tribute-Band Bounce Foto: Simon Granville

Die „Musicville“-Konzerte im Leonberger Reiterstadion gehen bald in ihre dritte Saison. Jeweils dienstags spielen Tribute-Bands – und das bei freiem Eintritt.

Leonberg: Marius Venturini (mv)

Musik von den Größten der Großen, dazu Foodtrucks und kühle Getränke – und das alles quasi mitten in der Stadt. Im Leonberger Reiterstadion gehen die sommerlichen „Musicville“-Konzerte bald in die dritte Runde. Jeweils dienstags ab 18 Uhr gibt’s bei freiem Eintritt Musik von verschiedenen Tribute-Bands, die gekonnt für Stimmung sorgen.

 

Zum Start widmet sich am Dienstag, 16. Juni, eine Tribute-Band einer der größten Gruppen der Popgeschichte: Abba. Dafür wird die Combo, die sich eigentlich Yvolution nennt, zu Abbalution. Die Stadtverwaltung schreibt dazu: „Seit 2011 huldigt Yvolution den 70ern. Im authentischen Outfit, mit Originalsound und konsequent live versteht es die Band, das schrille Jahrzehnt mit Disco-Pop und Glam Rock wieder aufleben zu lassen.“ Songs wie „Mamma Mia“, „Dancing Queen“, „The winner takes it all“, „Thank you for the music“ und natürlich „Waterloo“ werden zu hören sein – es dürften keine Wünsche offen bleiben.

Nach Abba gibt’s die Ärzte und die Toten Hosen

Einen auf die Punkrock-Glocke gibt es am Dienstag, 23. Juni, mit der Tribute-Band Alex im Westerland. Die Frankfurter Truppe spielt die Hits der Toten Hosen und der Ärzte. „Die Band schafft es jedes Mal aufs Neue, dass sowohl Musikliebhaber als auch Feierwütige von jung bis nicht mehr ganz so jung voll auf ihre Kosten kommen“, schreibt die Stadtverwaltung in der Ankündigung. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen: Ab in den Moshpit.

Gut besucht: 2025 spielten unter anderem Blink Day. Foto: Stadtverwaltung Leonberg

Etwas weniger wild wird es dann am Dienstag, 30. Juni: Abenteuerland, die Pur-Coverband, spielt eben genau die Hits des Bietigheimer Musik-Heiligtums. Das heißt, es folgt „eine eigene Reise“ von „Drachen sollen fliegen“, „Lena“, „Wenn sie diesen Tango hört“ bis zu „Funkelperlenaugen“ – und noch viel mehr. Vielleicht hat der eine oder andere Besucher ja auch schon „Ein graues Haar“?

Das könnte vielleicht auch am Dienstag, 7. Juli, auf das werte Auditorium zutreffen. Schließlich huldigen Dirty Deeds einer der größten Rockbands aller Zeiten: AD/DC. „Unsere Show ist kein Nostalgie-Trip, sondern eine wilde, ungezähmte Rock’n’Roll-Party, bei der ihr die Songs auf eine Art erlebt, die ihr so noch nicht gehört habt“, ist sich die Band sicher. „Highway To Hell“, „TNT“, „Sin City“, „Let There Be Rock“, „Girls Got Rhythm“, „Ride On“ oder „The Jack“ – das sind musikalische Argumente genug für Rockfans jeden Alters.

Und am Dienstag, 14. Juli, knallen die Gitarren gleich noch mal, aber so richtig: S.A.D. bitten zum gepflegten Headbangen, und zwar zu den größten Hits der Metal-Legende Metallica. „S.A.D. aus Italien zählen seit Jahren zur absoluten Spitze der internationalen Metallica Tribute Szene“, ist auf der Stadt-Internetseite zu lesen. Die Band spielt Songs aus allen Schaffensphasen der Kalifornier. Das Publikum darf sich also auf knallharten Thrash Metal à la „Seek & Destroy“ oder „Battery“ ebenso freuen wie auf Baladeskes, etwa „The Unforgiven“ oder das unvermeidliche „Nothing Else Matters“.

Hits von Queen gibt es auch – und ein fulminantes Finale

Queen May Rock spielen am Dienstag, 21. Juli, im Reiterstadion die größten Hits der Legende Queen. „Die Band ist nicht als ‚look-a-like’-Band konzipiert, die fünf Profimusiker bringen mit ihrer individuellen Note und unbändigen Spielfreude die pure Energie der Queen-Songs in einer einzigartig dynamischen Show auf die Bühne“, heißt es in der Ankündigung. Die Songs von Queen sind sowieso alle Hits, daher ist Vollbedienung für die Fans garantiert.

Den Abschluss machen am Dienstag, 28. Juli, 7DICE. „Die Band verspricht unvergessliche Konzerterlebnisse und interaktive Mitmachmomente, bei denen die Fans Teil der Show werden“, verkündet die Stadt. Große Worte, aber da die Band von den 70ern bis zu den 90ern alles im Gepäck hat, dürfte auch dies ein Selbstläufer sein – und ein würdiger Abschluss der „Musicville“-Konzerte 2026.

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