Mutmaßlicher Mord in Stuttgart-West Polizei sucht mit Hunden nach vermisster 59-Jähriger

Bereits am Mittwoch hat die Polizei mit mehreren Einsatzkräften an der Autobahn 831 nach dem Handy des toten Lebensgefährten der Vermissten gesucht. Die Suche blieb erfolglos. Am Donnerstag und Freitag  hat sich die Polizei die gleiche Strecke mit Leichensuchhunden noch einmal vorgenommen - und nichts gefunden. Foto: www.7aktuell.de | Oskar Eyb 38 Bilder
Bereits am Mittwoch hat die Polizei mit mehreren Einsatzkräften an der Autobahn 831 nach dem Handy des toten Lebensgefährten der Vermissten gesucht. Die Suche blieb erfolglos. Am Donnerstag und Freitag hat sich die Polizei die gleiche Strecke mit Leichensuchhunden noch einmal vorgenommen - und nichts gefunden. Foto: www.7aktuell.de | Oskar Eyb

Mit Leichensuchhunden hat die Polizei am Donnerstag und Freitag an der Autobahn 831 nach der vermissten 59-Jährigen gesucht. Die Suche blieb erfolglos. Bereits am Mittwoch hatten hier Einsatzkräfte nach dem Handy des toten Lebensgefährten gesucht.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart-West - Nach dem mutmaßlichen Mord an einer 59-Jährigen in Stuttgart-West hat die Polizei am Donnerstag und am Freitag das Gebiet an der Autobahn 831 und der Bundesstraße 14 zwischen der Brücke Katzenbachstraße und dem Autobahnkreuz Stuttgart mit Leichensuchhunden abgesucht. Die Suche blieb erfolglos.

Kein Handy an der Strecke gefunden

Bereits am Mittwoch hatten Beamte an der gleichen Strecke nach dem Handy des 46-jährigen Lebensgefährten der Vermissten gesucht. Auch diese Aktion war nicht von Erfolg gekrönt. Der mittlerweile verstorbene 46-Jährige steht unter Verdacht, seine Lebensgefährtin getötet und an einen unbekannten Ort gebracht zu haben.

Laut Polizei konnte das Mobiltelefon des toten Verdächtigen im Bereich der abgesuchten Strecke zum letzten Mal geortet werden. Die Polizei vermutete daher, dass der Lebensgefährte, der sich in der Schweiz das Leben nahm, das Handy dort aus dem Fenster seines Wagens geworfen hatte. Möglicherweise habe der Mann dort auch angehalten und sich der Leiche seiner Freundin entledigt, so die Polizei weiter. Daher hatte die Polizei die Suche mit Leichensuch- und Mantrailerhunden ausgeweitet.

Die 59-Jährige gilt nach wie vor als vermisst. Dass man die Frau noch lebend findet, ist aber praktisch ausgeschlossen. Die Suche wird jedoch fortgesetzt, die Schweizer Behörden unterstützen die Stuttgarter Polizei.

Von der Leiche fehlt jede Spur

Die Polizei vermutet, dass die Frau in der Nacht zum 28. Februar in ihrer Wohnung in Stuttgart-West getötet worden ist. Von der Leiche fehlt jede Spur, die Beamten stießen nur auf eine Menge Blut. Ihr 46 Jahre alter Lebensgefährte steht unter Verdacht, die Tote mit seinem gelben Fiat Panda abtransportiert und irgendwo zwischen Stuttgart und Winterthur in der Schweiz abgeladen zu haben.

Der 46-Jährige ist am Morgen des 28. Februar tot am Fuß des Eschenbergturms in Winterthur gefunden worden. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Der gelbe Fiat Panda des mutmaßlichen Täters, ein Erdgasauto mit dem Kennzeichen S-HB 750, wurde auf einem Parkplatz in der Nähe gefunden.

Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, die Polizei unter der Telefonnummer 0711/ 89905461 zu kontaktieren.




Unsere Empfehlung für Sie