Die Polizei durchsucht am Donnerstagmorgen bei einer groß angelegten Razzia gleich mehrer Objekte unter anderem in Stuttgart und Tübingen. Dabei geht es um den versuchten Tötungsdelikt bei einer Corona-Demo in Stuttgart.

Stuttgart - In sieben Städten in Baden-Württemberg haben am Donnerstagmorgen in Zusammenhang mit Angriffen auf Teilnehmer einer Corona-Demonstration Razzien stattgefunden. Ein 54-jähriger Mann war damals niedergeschlagen und lebensbedrohlich verletzt worden. Die Durchsuchungen stehen nach Angaben eines Polizeisprechers aus Stuttgart in Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt. Auch seine 38 und 45 Jahre alten Begleiter wurden bei der Attacke damals verletzt.

 

Zuvor hatten die Stuttgarter Nachrichten über die Razzien berichtet. Insgesamt durchsuchten die Einsatzkräfte neun Objekte in Stuttgart, Karlsruhe, Ludwigsburg, Remseck am Neckar (Kreis Ludwigsburg), Tübingen, Waiblingen und Fellbach (Rems-Murr-Kreis). 

Ein politischer Hintergrund der Attacke wurde damals nicht ausgeschlossen. Die Beamten gingen von einem gezielten Angriff aus. Zunächst hatte die Polizei die unbekannten Täter im linksextremen Spektrum vermutet.