Nach Ausschreitungen in Mönchengladbach Stadionverbot für 80 VfB-Ultras beim Heimspiel

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Gut 80 VfB-Anhänger aus der Ultra-Szene dürfen am Samstag beim Heimspiel weder ins Stadion noch in dessen Nähe. Das sind die Konsequenzen nach der Schlägerei am vergangenen Wochenende in Mönchengladbach.

Mehr als 80 Ultras sind von zwei Heimspielen ausgeschlossen. Foto: Pressefoto Baumann (Symbolbild)
Mehr als 80 Ultras sind von zwei Heimspielen ausgeschlossen. Foto: Pressefoto Baumann (Symbolbild)

Stuttgart - Am Freitag haben mehr als 80 Anhänger des VfB, die der Ultra-Szene angehören, Post von der Stadt bekommen. Boten überbrachten ihnen persönlich die Briefe von der Stadt, in denen steht, dass sie am Samstag ein Aufenthaltsverbot für das Stadion und den Bereich drumherum haben, wenn der VfB Hertha BSC zuhause empfängt. Das sind die Konsequenzen der Ausschreitungen am vergangenen Wochenende in Mönchengladbach. Das Verbot gilt auch noch für das darauffolgende Heimspiel am Samstag, 22. Dezember, gegen FC Schalke 04, sagte ein Sprecher der Polizei.

Polizei überwacht die Einhaltung des Verbots

Die nun von den Spielen ausgeschlossenen Ultras seien nach den Ausschreitungen am vergangenen Wochenende ermittelt worden. Am vergangenen Sonntag sollen sie beteiligt gewesen sein, als rund 100 Stuttgarter in Mönchengladbach Ultras des gegnerischen Vereins erst mit Flaschen beworfen hatten und dann auf sie einschlugen, wie die Polizei meldete. Die Stuttgarter Polizei werde rund um das Stadium überwachen, ob das Verbot eingehalten wird.

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