Nach Bayern-Kantersieg gegen Schalke Kahn verteidigt „Rudelbildung“ auf der VIP-Tribüne

Von red/sid 

Während die Auswechselspieler im Unterrang mehrere Sitze Abstand zueinander hielten, saßen die Mitglieder beider Klub-Delegationen jeweils dicht an dicht und ohne Mund-Nasen-Schutz auf ihren Plätzen.

Auf der VIP-Tribüne tummelten sich die Mitglieder beider Club-Delegationen ohne Mundschutz. Foto: dpa/Matthias Balk
Auf der VIP-Tribüne tummelten sich die Mitglieder beider Club-Delegationen ohne Mundschutz. Foto: dpa/Matthias Balk

München - Vorstand Oliver Kahn von Bayern München hat die „Rudelbildung“ auf der VIP-Tribüne beim Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen Schalke 04 (8:0) verteidigt. „Nein, es gab keine Vorgaben, weil wir uns da an die bayerische Verordnung gehalten haben, die genau das erlaubt“, sagte Kahn im ZDF.

Während die Auswechselspieler im Unterrang mehrere Sitze Abstand zueinander hielten, saßen die Mitglieder beider Club-Delegationen jeweils dicht an dicht und ohne Mund-Nasen-Schutz auf ihren Plätzen. Entsprechende Fernsehbilder sorgten im Netz für Kritik, zumal „normale“ Fans wegen der steigenden Corona-Zahlen in München kurzfristig nicht ins Stadion durften.

„Alle Personengruppen, außer den aktiven Spielern und Schiedsrichtern auf dem Spielfeld, sind dazu verpflichtet, im Stadion Mund-Nasen-Schutz zu tragen“, heißt es im DFL-Hygienekonzept. Allerdings durften am Freitagabend auch die Journalisten auf der Tribüne ihre Masken ablegen - sofern sie den vorgeschriebenen  Mindestabstand zueinander einhielten.




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