Nach Bluttat am Stuttgarter Fasanenhof 28-jähriger Tatverdächtiger gesteht brutale Tötung

Von red 

Am Mittwochabend tötet ein 28-Jähriger am Fasanenhof einen anderen Mann auf brutale Art und Weise. Der Verdächtige hat die Tat nun gestanden – er sitzt im Gefängnis.

Der Tatort am Fasanenhof einen Tag nach der brutalen Tötung. Foto: Leif Piechowski 8 Bilder
Der Tatort am Fasanenhof einen Tag nach der brutalen Tötung. Foto: Leif Piechowski

Stuttgart - Nach der Bluttat am Stuttgarter Fasanenhof hat der 28-jährige Tatverdächtige das Tötungsdelikt an einem 36-jährigen Mann gegenüber der Polizei eingeräumt. Das gab die Stuttgarter Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend bekannt. Gegen den mutmaßlich aus Syrien stammenden Mann wurde vom zuständigen Richter Haftbefehl wegen Mordes erlassen – er sitzt im Gefängnis.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mitteilen, ist das Tatmotiv weiterhin im privaten Verhältnis zum Opfer anzusiedeln. Hinweise auf einen islamistischen oder politischen Hintergrund gebe es nicht.

Was war passiert?

Am Mittwochabend geht gegen 18.15 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein. Ein 36-jähriger Mann ist in Stuttgart-Fasanenhof mit einem schwertähnlichen Gegenstand angegriffen worden. Bei ihrem Eintreffen fanden Polizeibeamte auf der Straße eine leblose Person vor. Die Leiche habe Stich- und Schnittverletzungen aufgewiesen, sagte ein Polizeisprecher. Der mutmaßliche Täter flüchtet vom Tatort und löst eine Großfahndung der Polizei aus. Kurz vor 21 Uhr nimmt die Polizei den Verdächtigen fest.

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