Nach Brand in Krefelder Zoo Hersteller empört mit Werbung für Himmelslaternen

Himmelslaternen hatten den verheerenden Brand im Krefelder Zoo ausgelöst. Foto: dpa/Barbara Walton
Himmelslaternen hatten den verheerenden Brand im Krefelder Zoo ausgelöst. Foto: dpa/Barbara Walton

Diese Werbung war in den Augen vieler wirklich geschmacklos: Ein britischer Hersteller will in Gedenken an die toten Affen ausgerechnet Himmelslaternen aufsteigen lassen.

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Krefeld - Ein britischer Hersteller von Himmelslaternen hat nach dem Krefelder Zoobrand für die Nutzung angeblich sicherer Produkte geworben und damit Kritik im Internet geerntet.

Das Unternehmen „Night Sky Lanterns“ aus London twitterte: „Wir sind sehr traurig über den Verlust von mehr als 30 Tieren/Affen im Krefelder Zoo. Lasst uns 30 Himmelslaternen entzünden zum Gedenken an diese Tragödie. Hoffentlich trägt dies mit dazu bei, alle daran zu erinnern, wie wichtig es ist, nur Himmelslaternen aus hochwertigem Material auszuwählen.“ Zunächst hatte das Branchenblatt „Werben & Verkaufen“ darüber berichtet.

Nutzer reagierten irritiert

Der Brand des Krefelder Affenhauses in der Silvesternacht war nach Erkenntnissen der Polizei durch eine Himmelslaterne verursacht worden.

Internet-Nutzer reagierten auf „Night Sky Lanterns“ mit Kommentaren wie „Meinen Sie das ernst?“ oder „Wenn eine Himmelslaterne erstmal abgeschickt worden ist, handelt es sich im Grunde um ein Feuer, das nicht mehr kontrollierbar ist. Man kann nicht kontrollieren, wo es landet.“

In Deutschland sind die Laternen verboten, können aber bei Online-Händlern bestellt werden.




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