Nach dem Tod von Diego Maradona Leibarzt von Fußball-Idol der fahrlässigen Tötung beschuldigt

Leopoldo Luque steht nach dem Tod von Diego Maradona im Fokus der Ermittler. Foto: dpa/Marcos Brindicci
Leopoldo Luque steht nach dem Tod von Diego Maradona im Fokus der Ermittler. Foto: dpa/Marcos Brindicci

Gegen den Arzt von Argentiniens verstorbener Fußball-Ikone Diego Maradona sind staatsanwaltschaftliche Untersuchungen eingeleitet worden. Die zuständige Behörde von San Isidro bestätigte am Sonntag entsprechende Medienberichte.

Buenos Aires - Ermittler in Argentinien haben den Leibarzt der gestorbenen Fußball-Legende Diego Maradona, Leopoldo Luque, nach Medienberichten formell der fahrlässigen Tötung beschuldigt. Dessen Praxis in der Hauptstadt Buenos Aires und das Wohnhaus in einem Vorort wurden am Sonntagmorgen (Ortszeit) durchsucht.

Es werde untersucht, ob es bei der Behandlung von Maradona in dessen Haus in einer bewachten Wohngegend nördlich von Buenos Aires in den letzten zwei Wochen seines Lebens Unregelmäßigkeiten gegeben habe, berichteten argentinische Medien. Dort hatte sich der Weltmeister von 1986 erholen sollen, nachdem der Neurochirurg Luque und andere Ärzte ihn an einem Blutgerinnsel im Gehirn operiert hatten. Den Berichten zufolge sagten Maradonas drei Töchter inzwischen aus.

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Luque bestätigte die Durchsuchungen am Sonntag vor Journalisten. Er kooperiere mit der Staatsanwaltschaft, die medizinische Unterlagen zu Maradona sowie elektronische Geräte beschlagnahmt habe. Unter Tränen sagte er, er habe sich nichts vorzuwerfen. „Ich bin stolz auf alles, was ich für Diego gemacht habe.“ Dieser sei wie ein Vater für ihn gewesen.




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