Die deutschen Automobilhersteller wünschen sich eine Politik, die in unsicheren Zeiten für verlässliche Rahmenbedingungen sorgt. Die Europawahl macht darauf allerdings wenig Hoffnung, findet Peter Stolterfoht.

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Peter Stolterfoht (sto)

Die deutsche Autoindustrie hat sich keine Wunderdinge von der Europawahl versprochen. Sie sollte lediglich dazu beitragen, dass die demokratischen Parteien als zuverlässiger Partner gestärkt daraus hervorgehen. Sichere Rahmenbedingungen, so der Wunsch bei Mercedes, VW oder Porsche, seien das Entscheidende auf dem schwierigen Weg zur klimaneutralen Mobilität. Was aber klar sei: Zur Dekarbonisierung gebe es keine Alternative, das betonte Mercedes-Chef Ola Källenius jüngst auf einer Veranstaltung dieser Zeitung.