Nach der Landtagswahl Junge Liberale fordern Rücktritt des Landesvorstands
Nach dem Wahldebakel der FDP fordern die Jungen Liberalen personellen Konsequenzen – und zwar möglichst schnell.
Nach dem Wahldebakel der FDP fordern die Jungen Liberalen personellen Konsequenzen – und zwar möglichst schnell.
Nach dem Ausscheiden aus dem Landtag haben die Jungen Liberalen den schnellen Rücktritt des kompletten Landesvorstands gefordert. „Der Landesvorstand hat diesen Wahlkampf verantwortet“, sagte die JuLi-Landesvorsitzende Anna Stubert. „Diese Partei kann nicht darauf warten, dass die Amtszeit zum Januar ausläuft.“
Nachdem die FDP nur bei der Wahl auf 4,4 Prozent kam, hatte FDP-Landeschef Hans-Ulrich Rülke bereits seinen Rücktritt angeboten. Bei der Landesvorstandssitzung habe man sich aber auf einen geordneten Übergang geeinigt, hieß es aus Reihen des Landesvorstands. Die Landesgeschäftsstelle sei beauftrag worden, mögliche Orte oder Termine für einen Parteitag im Sommer zu ermitteln, sagte ein Sprecher.
Die Jungen Liberalen werden üben harsche Kritik am Wahlkampfmanagement ihrer Partei. Die FDP sei ohne eigenständiges liberales Profil in den Wahlkampf gegangen. Als das Rennen zwischen CDU und Grünen enger wurde, habe die Partei kein Argument mehr, das über taktisches Wählen hinausging.
Ein Parteitag mit Neuwahlen für den Landesvorstand müsse zeitnah abgehalten werden. Personelle Konsequenzen alleine reichten aber nicht. Der Landesvorstand müsse ovn 30 auf 12 Posten reduziert werden. Zudem brauche es eine demokratische Listenaufstellung durch Mitgliedervoten. Das Reformpaket solle beim nächsten Landesparteitag zur Abstimmung gegeben werden.