Nach DFL-Beschluss Eintracht-Vorstand: "Sehen keinen Sinn" im Alkoholverbot

Von dpa 

Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat das vorübergehende Alkoholverbot in den Stadien kritisiert und nach eigenen Angaben auch nicht dafür gestimmt.

Axel Hellmann sieht keinen Sinn im Alkoholverbot. Foto: Arne Dedert/dpa Foto: dpa
Axel Hellmann sieht keinen Sinn im Alkoholverbot. Foto: Arne Dedert/dpa

Frankfurt/Main - Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat das vorübergehende Alkoholverbot in den Stadien kritisiert und nach eigenen Angaben auch nicht dafür gestimmt.

"Wir haben gegen das Alkoholverbot votiert, weil wir keinen Sinn darin sehen, dass die Fans bis zu den Stadiontoren Vollgas geben, in dem Wissen, dass sie für die nächsten Stunden während des Spiels nicht mal ihr Stadionbier bekommen. Das schafft an den Eingängen möglicherweise mehr Probleme als es löst", sagte Hellmann der "Bild".

Die 36 Vereine der Deutschen Fußball Liga hatten sich auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr zumindest einiger Zuschauer in die Stadion geeinigt. Die Mitgliederversammlung beschloss vorübergehende Änderungen in der Spielordnung.

Bis zum Jahresende würde es - selbst wenn die Corona-Pandemie wieder einige Zuschauer zulässt - keine Auswärtsfans in den Stadien geben, bis Ende Oktober keine Stehplätze und keinen Alkohol.

© dpa-infocom, dpa:200805-99-47139/2

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