Corona-Lage in Baden-Württemberg Kultusministerin: Weihnachtsferien sollen nicht vorgezogen werden

Vorgezogene Weihnachtsferien soll es nun offenbar nicht geben (Symbolbild). Foto: PantherMedia / Chris Schäfer/Chris Schäfer
Vorgezogene Weihnachtsferien soll es nun offenbar nicht geben (Symbolbild). Foto: PantherMedia / Chris Schäfer/Chris Schäfer

Nachdem in Baden-Württemberg in den vergangenen Tagen immer wieder über die Frage von vorgezogenen Schulferien diskutiert wurde, steht nun offenbar die Entscheidung der Kultusministerin Theresa Schopper.

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Stuttgart - Kultusministerin Theresa Schopper will trotz der verschärften Corona-Lage keine früheren Weihnachtsferien für die Schulen im Land. „Wir wollen die Weihnachtsferien Stand heute nicht vorziehen“, sagte die Grünen-Politikerin im SWR (Montag). Man könne die Kinder nicht einfach drei Tage eher nach Hause schicken, denn dann müsse ein Elternteil drei Tage eher Urlaub nehmen. „Stellen Sie sich vor, Sie sind Verkäuferin im Rewe oder in einem anderen Einzelhandelsgeschäft, das ist die Zeit, wo der Bär steppt“, sagte Schopper. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte am Wochenende erklärt, Schulen würden erst geschlossen, „wenn gar nichts anderes mehr geht, bei Inzidenzen, wie wir sie in Sachsen haben, bei etwa 2000“. Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit im Südwesten bei 533.

Was andere Bundesländer machen

Heiligabend ist in diesem Jahr an einem Freitag. Der letzte Schultag fällt im Südwesten regulär auf den Mittwoch davor. Andere Bundesländer wie Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben schon beschlossen, ihre Ferien ein paar Tage früher beginnen zu lassen. Auch die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt vorgezogene Weihnachtsferien. Im vergangenen Jahr wurde für die Schulen im Südwesten eine Woche vor Weihnachten ein Corona-Lockdown verhängt, der für viele Schülerinnen und Schüler erst im Mai endete.

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