Nach Einsatz in Biberach Hells Angels beklagen „rabiaten Einsatz“ der Polizei

Die Hells Angels beklagen einen „unnötig rabiaten“ Einsatz der Polizei. Foto: dpa-Zentralbild
Die Hells Angels beklagen einen „unnötig rabiaten“ Einsatz der Polizei. Foto: dpa-Zentralbild

Bei der Durchsuchung eines Clubheims der Hells Angels sei ein Sachschaden von 15.000 Euro entstanden. Den will der Motorradclub nun von der Polizei ersetzt haben.

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Heilbronn - Nach einer Durchsuchung ihres Clubheims fordern die Heilbronner Hells Angels einem Medienbericht zufolge Schadenersatz von der Polizei. Das schreibt die „Heilbronner Stimme“ unter Berufung auf eine Mitteilung der Gruppierung. Demnach beklagen die Hells Angels ein „unnötig rabiates Vorgehen“ eines Mobilien Einsatzkommandos, bei dem ein Sachschaden von 15.000 Euro entstanden sein soll. Die Anwältin des Clubs verlangt demnach Schadensersatz.

Ermittler hatten im Juli das Clubheim der Gruppierung in Biberach im Rahmen laufender Ermittlungen durchsucht. Dabei wurde einem Verdächtigen Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen. Bei dem Beschuldigten handelte es sich nach den damaligen Angaben der Ermittler aber nicht um ein Mitglied des Motorrad- und Rockerclubs, sondern um einen Dritten, der sich womöglich dort aufgehalten hatte.

Die Hells Angels fordern dem Blatt zufolge auch eine Herausgabe der im Juli beschlagnahmten Gegenstände. Die Heilbronner Polizei hat dem Bericht zufolge angekündigt, Fragen dazu schriftlich zu beantworten. Die Antworten liegen demnach aber erst in der kommenden Woche vor.

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