Der Brand eines Renault am Mittwochnachmittag hat am Engelbergtunnel Spuren hinterlassen: Die Lüftungsanlage muss aufwendig repariert werden. Das hat Folgen für Autofahrer.

Leonberg: Marius Venturini (mv)

Das Auto, das am Mittwochnachmittag im Engelbergtunnel ausgebrannt ist, hat größere Spuren hinterlassen. „In Folge des Fahrzeugbrands sind in der Weströhre Störungen an der Lüftungsanlage des Tunnels aufgetreten“, teilt die Autobahn GmbH, Niederlassung Südwest, als Betreiberin des Tunnels mit. Die Reparatur der beschädigten Komponenten könne voraussichtlich Zeit bis zum 24. August in Anspruch nehmen.

 

Lüftungsanlage muss nach Brand umgestellt werden

„Um eine sichere Befahrbarkeit des Tunnels zu gewährleisten, muss die Lüftungsanlage vorübergehend umgestellt werden.“ Deshalb könne aus Sicherheitsgründen kein gegenläufiger Verkehr durch die Weströhre geführt werden. Diese besondere Verkehrsführung war im Rahmen der laufenden Tunnelsanierung eingerichtet worden, um während der Bauarbeiten den Verkehrsfluss in alle Fahrtrichtungen zu ermöglichen.

Um das auch in den kommenden Tagen in alle Fahrtrichtungen zu gewährleisten, wird die Autobahn GmbH die Verkehrsführung ab sofort umstellen. Das bedeutet: Verkehrsteilnehmende aus Karlsruhe mit Fahrtrichtung Heilbronn können nicht mehr direkt in die Weströhre des Tunnels einfahren, sondern werden über die Anschlussstelle Leonberg-Ost in die Oströhre des Engelbergtunnels geführt.

Dauer der Sanierungsarbeiten ist flexibel

Der Verkehr aus Heilbronn in Richtung München/Karlsruhe ist nicht betroffen, er läuft weiterhin auf drei Fahrstreifen. Dem Verkehr aus München Richtung Heilbronn stehen ebenfalls weiterhin zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Dafür bleibt die während der Sanierung üblicherweise nachts gesperrte Oströhre ab sofort bis voraussichtlich 24. August rund um die Uhr für den Verkehr geöffnet. „Die laufenden Sanierungsarbeiten können angepasst und fortgesetzt werden“, schreibt die Autobahn GmbH – sie können also früher enden oder auch länger andauern.