Nach Fischsterben in Stuttgart Stadt will Fischbestand im Max-Eyth-See prüfen

Von red/dpa/lsw 

Vergangenes Jahr verendeten Zehntausende Fische im Max-Eyth-See in Stuttgart. Die Stadt will jetzt die aktuellen Bestände prüfen.

Bilder von Fischkadaver aus dem Max-Eyth-See schockierten letztes Jahr. Foto: picture alliance/dpa/Sebastian Gollnow
Bilder von Fischkadaver aus dem Max-Eyth-See schockierten letztes Jahr. Foto: picture alliance/dpa/Sebastian Gollnow

Stuttgart - Nachdem vor über einem Jahr im Max-Eyth-See Zehntausende Fische verendet waren, will die Stadt Stuttgart nächste Woche den Fischbestand in dem See prüfen. Im vergangenen Frühjahr gab es laut einer Erhebung noch deutlich zu wenige Fische in dem See, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Auch habe einem Gutachter zufolge die Zusammensetzung der Arten noch nicht gestimmt. Um mehr Raubfische im Wasser zu haben, habe die Stadt daher inzwischen Junghechte in den See gesetzt. Ob sich der Fischbestand seitdem verbessert habe, will die Stadt nach eigenen Angaben am Donnerstag und Freitag nächster Woche prüfen.

Im Sommer 2019 waren in dem See etwa 50 000 Fische wegen Sauerstoffmangels verendet. Grund für den stark gesunkenen Sauerstoffgehalt des Wassers war eine Massenvermehrung von Blaualgen. Bereits 2018 hatte es in dem See eine ähnliche Situation gegeben.

Die Regulierung des Fischbestands ist nach Angaben der Stadt eine von vielen Maßnahmen, um die Wasserqualität des Max-Eyth-Sees zu verbessern. Im Frühjahr 2021 soll der Fischbestand erneut ermittelt werden.




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