Nach Flutkatastrophe Laschet will Sondersitzungen des NRW-Landtags

Armin Laschet (Archivbild) Foto: dpa/Rolf Vennenbernd
Armin Laschet (Archivbild) Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Nach der Hochwasserkatastrophe ruft Kanzlerkandidat Armin Laschet den nordrhein-westfälische Landtag zu zwei Sondersitzungen in der nächsten Woche zusammen.

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Düsseldorf - Wegen der Hochwasserkatastrophe und der Corona-Pandemie soll der nordrhein-westfälische Landtag nächste Woche zu zwei Sondersitzungen zusammentreten. In einem am Montag übermittelten Brief an Landtagspräsident André Kuper, der der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf vorliegt, schrieb Laschet, die Landesregierung mache von ihrem Recht Gebrauch, eine unverzügliche Einberufung des Landtags zu beantragen.

„Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung und Leid, das die Unwetterkatastrophe vom Juli über unser Land gebracht hat, rege ich einen gemeinsamen Gedenkakt von Landesregierung und Landtag an“, begründete Laschet seinen Vorstoß. Für ein erstes Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe biete sich der 9. August an. Dazu sollten auch Vertreter der zahlreichen Hilfsorganisationen als Gäste eingeladen werden, schrieb Laschet.

Am 10. August könne dann über die weitere Bewältigung der Corona-Pandemie beraten werden. Er wolle den Landtag im Vorfeld der anstehenden Beratungen der Länderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterrichten.




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