Nach Hotelöffnungen Tourismusminister Wolf fordert auch Öffnungsperspektive für Freibäder

Von red/dpa/lsw 

Fast täglich beschließen ein oder mehrere Bundesländer neue Lockerungsmaßnahmen. Bei den Bädern halten sich nur wenige Länder zurück. Tourismusminister Guido Wolf fordert eine Perspektive.

Während zahlreiche Freibäder  bereits in die Sommersaison gestartet sind, wartet Baden-Württemberg noch ab. Foto: factum/Simon Granville
Während zahlreiche Freibäder bereits in die Sommersaison gestartet sind, wartet Baden-Württemberg noch ab. Foto: factum/Simon Granville

Stuttgart - Nach der angekündigten Öffnung für Hotels, Pensionen und andere Unterkünfte fordert Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf auch eine Perspektive für die noch geschlossenen Bäder und Wellnessbereiche. „Aus meiner Sicht sind hier zeitnahe Wiedereröffnungen mit Abstands- und Hygieneregeln vertretbar und auch geboten“, sagte der CDU-Minister der Deutschen-Presse Agentur. Zunächst könnten Hotelbäder und Freibäder sowie Außenbereiche geöffnet werden, in einem zweiten Schritt im Laufe des kommenden Monats die übrigen Hallenbäder, sagte Wolf am Sonntag.

Mögliche Chancen für den Tourismus

Während zahlreiche Freibäder im Schatten der Corona-Pandemie bereits in die Sommersaison gestartet sind, wartet Baden-Württemberg noch ab. In Sachsen dürfen die Bäder dagegen schon seit dem 15. Mai wieder öffnen, in Nordrhein-Westfalen seit dem vergangenen Mittwoch. Andere Bundesländer ziehen in den kommenden Wochen nach, darunter auch Bayern. Dort dürfen Freibäder und Schwimmbadanlagen im Freien ab 8. Juni wieder Besucher empfangen.

Wolf sorgt sich vor allem um mögliche Chancen für den Tourismus. Gesundheitsschutz werde im Sommer ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl des Urlaubsorts sein, sagte er. „Das ist für den Tourismus in Baden-Württemberg nach drei furchtbaren Monaten eine echte Chance.“

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