Nach Interview zu Flüchtlingen AfD will Kandidaten abservieren

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Der Landtagskandidat der AfD im Wahlkreis Kirchheim, Günter Lenhardt, ist von seinem Parteichef Meuthen aufgefordert worden, alle Parteiämter ruhen zu lassen. Ob er dem nachkommt, ließ Lenhardt am Mittwochabend offen.

Die Lea in Heidelberg. Hier hat der  AfD-Kandidat Günter Lenhardt in der Flüchtlingsregistrierung gearbeitet, bevor er wegen seiner  Aussagen  zur Flüchtlingspolitik von seinem Dienstherrn, der Bundeswehr, abgezogen worden ist. Foto:  
Die Lea in Heidelberg. Hier hat der AfD-Kandidat Günter Lenhardt in der Flüchtlingsregistrierung gearbeitet, bevor er wegen seiner Aussagen zur Flüchtlingspolitik von seinem Dienstherrn, der Bundeswehr, abgezogen worden ist. Foto:  

Kirchheim - Die Luft wird dünn für Günter Lenhardt, den Landtagskandidaten der Alternative für Deutschland (AfD) im Wahlkreis Kirchheim. Neben den Konsequenzen, die dem 58 Jahre alten Stabsunteroffizier der Reserve wegen seiner ­Äußerungen zur Flüchtlingspolitik seitens seines Arbeitgebers, der Bundeswehr, ­drohen, steht auch seine politische Zukunft auf der Kippe. Der AfD-Landeschef und Spitzenkandidat, Jörg Meuthen, hat am Rande einer von den „Stuttgarter Nachrichten“ ausgerichteten Diskussionsrunde seinen Parteifreund Lenhardt dazu aufgefordert, alle Parteiämter abzugeben.