Nach Randale in Stuttgart Stadt berät über Videoüberwachung und Alkoholverbote

Von red/dpa/lsw 

Stuttgart soll sicherer werden: Nach Angaben der Stadt soll ein Leitungsgremium über Themen wie Videoüberwachung, Alkoholverbote oder Aufenthaltsbeschränkungen für öffentliche Plätze beraten.

Die Stadt hat Konsequenzen nach den Krawallen am Wochenende in Stuttgart angekündigt. Foto: SDMG/SDMG / Kohls 17 Bilder
Die Stadt hat Konsequenzen nach den Krawallen am Wochenende in Stuttgart angekündigt. Foto: SDMG/SDMG / Kohls

Stuttgart - Nach den Ausschreitungen in Stuttgart wollen Stadt und Polizei gemeinsam die City sicherer machen. „Wir müssen jetzt alle Fragen ohne Tabus diskutieren und schon vor dem nächsten Wochenende erste Lösungen präsentieren“, sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) am Montag. Nach Angaben der Stadt soll ein Leitungsgremium über Themen wie Videoüberwachung, Alkoholverbote oder Aufenthaltsbeschränkungen für öffentliche Plätze beraten.

Auch die Jugend- und Migrantenarbeit wie zum Beispiel Streetworker-Angebote und die Zusammenarbeit etwa mit Einzelhändlern und der Club-Szene würden diskutiert. Neben dem Gremium soll ein runder Tisch unter anderem Vertreter der Clubszene und des Einzelhandels zusammenbringen, teilte die Stadt mit.

In der Nacht zum Sonntag waren Hunderte Menschen durch die zentrale Einkaufsstraße Stuttgarts gezogen, hatten Schaufenster zerstört und Geschäfte geplündert. Nach Angaben der Polizei waren 400 bis 500 Menschen an der Randale beteiligt.

Sonderthemen