Nach Razzia gegen Rechtsextreme Neue Details über Festnahme vom Schwetzinger „Druiden“

Der 66-Jährige, der sich selbst als keltischer Druide bezeichnet, soll mit seiner Lebensgefährtin von August bis Ende 2016 in einem Wohnwagen auf einem Campingplatz bei Querfurt in Sachsen-Anhalt. Foto: dpa
Der 66-Jährige, der sich selbst als keltischer Druide bezeichnet, soll mit seiner Lebensgefährtin von August bis Ende 2016 in einem Wohnwagen auf einem Campingplatz bei Querfurt in Sachsen-Anhalt. Foto: dpa

Der Terrorverdächtige soll vor seiner Festnahme auf einem abgelegenen Campingplatz gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin gewohnt haben. Dem 66-Jährigen Schwetzinger soll Anschläge auf Juden, Flüchtlinge und Polizisten geplant haben.

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Karlsruhe - Der am Mittwoch bei den Razzien gegen eine mutmaßlich rechtsextreme Terrorgruppe festgenommene Hauptverdächtige in Brandenburg ergriffen worden. Demnach fand die Festnahme in Rietz-Neuendorf nahe Fürstenwalde statt. Dort habe sich der 66-Jährige, der sich selbst als keltischer Druide bezeichnet, bei seiner Lebensgefährtin aufgehalten. Mit dieser Frau lebte der Mann den Informationen zufolge von August bis Ende 2016 in einem Wohnwagen auf einem Campingplatz bei Querfurt in Sachsen-Anhalt. Davor wohnte er im badischen Schwetzingen.

Terorverdächtiger wohnte auf einem Campingsplatz

Der Mann sitzt wegen Volksverhetzung in Untersuchungshaft. Gegen einen 51-Jährigen wurde am Donnerstag ebenfalls Haftbefehl erlassen. Die Bundesanwaltschaft wirft den beiden und vier mutmaßlichen Komplizen die Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung vor, die Anschläge auf Juden, Asylbewerber und Polizisten geplant habe. Ein siebter Beschuldigter soll ihnen dabei geholfen haben.




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