Nach Renovierung Landesmuseum Württemberg öffnet nach Umbau Ende Mai

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Landesmuseum Württemberg in Stuttgart öffnet Ausstellung zum 150-jährigen Bestehen am 25. Mai.

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Stuttgart - Nach seinem Umbau eröffnet das Landesmuseum Württemberg seine Jubiläumsausstellung zum 150-jährigen Bestehen am 25. Mai. Unter dem Titel „LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg“ sollen dann im Stuttgarter Alten Schloss rund 80.000 Jahre Württembergische Geschichte dargestellt werden, erklärte Klaus Georg Kokkotidis, einer der wissenschaftlichen Kuratoren, am Donnerstag in Stuttgart. Die Schau werde rund 1500 Exponate umfassen.

In dem neuen chronologischen Rundgang werden die Besucher unter anderem durch Räume zur Eisenzeit und zur römischen Herrschaft geführt. In den drei Türmen des Schlosses stehen Exponate zu den Themen „Glauben“, „Macht“ und „Identitäten“. Audioführer leiten auf Deutsch, Englisch und Schwäbisch durch die Ausstellung. Zu den weiteren Höhepunkten in dem neugestalteten Museum zählen die Großen Landesausstellungen „Die Welt der Kelten“ von September an und „Im Glanz der Zaren. Die Romanows und Württemberg“ von Oktober 2013 an.

Kosten der Renovierung bewegen sich im zweistelligen Millionenbereich

Museumsdirektorin Cornelia Ewigleben zog ein positives Fazit des Umbaus: Bisher seien alle Abnahmetermine eingehalten worden, nun werde im zweiten Obergeschoss weiter renoviert. „2015 wird es dort die Württembergische Kunstkammer zu sehen geben, unsere Antikensammlung“, sagte Ewigleben. Die Kosten der Renovierung bewegen sich im zweistelligen Millionenbereich: 2007 seien sechs Millionen Euro vom Land bewilligt worden, sagte Ewigleben, das Museum habe 4,6 Millionen Euro selbst bestritten und bisher 2,2 Millionen Euro Drittmittel eingeworben.

Die Renovierungsarbeiten haben sich auch auf die Besucherzahlen ausgewirkt: Nach rund 214.000 Menschen im Jahr 2009 und 166.500 Menschen im Jahr 2010 waren 2011 nur noch rund 148.000 Besucher zu Gast. Ewigleben war dennoch zufrieden, schließlich habe es seit 2010 keine großen Ausstellungen mehr gegeben.

 

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