Nach schwerem Corona-Verlauf Hertha-Torhüter Jarstein aus dem Krankenhaus entlassen

Rune Jarstein lag nach einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Foto: dpa/Soeren Stache
Rune Jarstein lag nach einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Foto: dpa/Soeren Stache

Der Torhüter Rune Jarstein ist nach einer schweren Corona-Infektion aus dem Krankenhaus entlassen worden. In dieser Saison wird der Hertha-Keeper jedoch vermutlich nicht mehr zum Einsatz kommen.

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Berlin - Der schwerer an Covid-19 erkrankte Torhüter Rune Jarstein vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC ist am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dies teilte Carsten Schmidt, der Vorsitzende der Geschäftsführung, am Sonntag im Sport1-Doppelpass mit. Der 36 Jahre alte Norweger musste in die Berliner Charite eingeliefert werden, da er stärkere Corona-Symptome aufgewiesen hatte.

Jarstein hatte sich Ende März mit der britischen Variante des Coronavirus infiziert, vor dem Hauptstadt-Derby am 4. April bei Union Berlin war die Erkrankung öffentlich geworden. Wie Sportdirektor Arne Friedrich am Freitag sagte, sei ein Comeback des Torwarts in der laufenden Saison nicht wahrscheinlich. 

Hertha bis 29. April in Quarantäne

Neben Jarstein waren am vergangenen Donnerstag Trainer Pal Dardai, Co-Trainer Admir Hamzagic, Dodi Lukebakio und Marvin Plattenhardt positiv getestet worden. Hertha wurde danach als erster Bundesligist bis mindestens zum 29. April in Quarantäne geschickt, drei Bundesliga-Spiele der Berliner mussten bereits abgesagt werden. Im Abstiegskampf könnte der Tabellen-16. daher noch in höchste Not geraten.




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