Nach Stiko-Entscheidung Corona-Impftermine für Kinder im Südwesten nur telefonisch

Terminvereinbarungen für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren sind in Baden-Württembergs Impfzentren vorerst nur unter der Nummer 116 117 möglich (Symbolbild). Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Terminvereinbarungen für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren sind in Baden-Württembergs Impfzentren vorerst nur unter der Nummer 116 117 möglich (Symbolbild). Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Die Stiko rät nur zu Impfungen gegen das Coronavirus für 12- bis 17-Jährige bei bestimmten Vorerkrankungen. In Baden-Württemberg ist die Vereinbarung eines Impftermins für Kinder und Jugendliche infolgedessen nur telefonisch möglich.

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Stuttgart - Wie die Ständige Impfkommission (Stiko) will auch das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg die Impfung von gesunden Kindern und Jugendliche nicht ausdrücklich empfehlen. Die Stiko rät nur zu Impfungen gegen das Coronavirus für 12- bis 17-Jährige bei bestimmten Vorerkrankungen. Nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und der Risikoakzeptanz von Kindern, Jugendlichen oder ihren Eltern sei eine Impfung aber auch bei gesunden jungen Leuten möglich.

Wie das Ministerium in Stuttgart am Donnerstagabend erklärte, sind Terminvereinbarungen für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren in den Impfzentren vorerst nur unter der Nummer 116 117 möglich. Das Land setze sich aber dafür ein, dass auch die Online-Terminbuchung unter www.impfterminservice.de schon bald für diese Altersgruppe angepasst werde. Da die Plattform auch von anderen Bundesländern genutzt werde, müsse dies gemeinsam entschieden werden. Daneben seien Impfungen bei Kinder- und Jugendärzten möglich.

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