Nach Terror in Nizza Franzose bot Fundsachen im Internet an

Von red/AFP 

Der Terroranschlag in Nizza in der vergangenen Woche hat weltweit Entsetzen ausgelöst. Unfassbar auch das, was ein Franzose nach dem Anschlag auf der Strandpromenade getan hat.

Ein Franzose hat im Internet Fundstücke von der Promenade des Anglais angeboten. Auf Nizzas berühmter Strandpromenade hatte sich jüngst ein Terroranschlag ereignet. Foto: EPA
Ein Franzose hat im Internet Fundstücke von der Promenade des Anglais angeboten. Auf Nizzas berühmter Strandpromenade hatte sich jüngst ein Terroranschlag ereignet. Foto: EPA

Nizza - Eine makabere Kleinanzeige hat einem Franzosen nach dem Anschlag von Nizza zehn Monate Haft eingebracht. Der aus Nizza stammende 39-Jährige hatte im Internet Gegenstände angeboten, die er nach eigenen Angaben nach dem Lkw-Anschlag auf der Promenade des Anglais aufgesammelt hatte.

Ein Gericht verurteilte den Mann deshalb am Mittwoch zu zehn Monaten Gefängnis. „Objekte vom Massaker des 14. Juli, Preis Verhandlungssache“, hieß es in der Anzeige. Drei begleitende Fotos zeigten einen Ring, eine Brille und eine Fahne.

Gleichzeitig schrieb der Mann, er habe noch rund 20 weitere Fundstücke von der Strandpromenade, auf der ein Attentäter am Donnerstag vergangener Woche 84 Menschen mit einem Lastwagen getötet hatte, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Auf Internetkriminalität spezialisierte Polizeiexperten hatten die Anzeige am Montag entdeckt. Der Mann wurde von einem Gericht in Nizza wegen versuchten Betrugs verurteilt, weil er Dinge verkaufen wollte, die ihm nicht gehörten.




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