Nach Terroranschlag in Wien Baden-Württemberg verstärkt Schutz an jüdischen Einrichtungen

Ein Polizeiauto steht vor einer Synagoge (Archivfoto). Foto: dpa/Gregor Bauernfeind
Ein Polizeiauto steht vor einer Synagoge (Archivfoto). Foto: dpa/Gregor Bauernfeind

Nach dem Terroranschlag in Wien erhöht Baden-Württemberg den Schutz von jüdischen Einrichtungen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann nannte den Anschlag „in höchstem Maße bestürzend“.

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Stuttgart - Nach dem Terroranschlag in Wien erhöht Baden-Württemberg den Schutz von jüdischen Einrichtungen. „In Baden-Württemberg haben wir sofort nach Bekanntwerden des Anschlags die Schutzmaßnahmen an den jüdisch-israelischen Einrichtungen erhöht“, teilte Innenminister Thomas Strobl (CDU) der Deutschen Presse-Agentur mit.

„Wir führen nach diesem Anschlag in Österreich und nach den Attacken in Frankreich den Kampf gegen den Terror entschieden fort, um unsere Bürgerinnen und Bürger – egal welcher Herkunft und welchen Glaubens – zu schützen.“ Die Gefahr vor islamistischen Terroranschlägen sei in Deutschland unverändert groß, so Strobl. „Mehrfache terroristische Anschläge in Frankreich und nun in Österreich fordern höchste Wachsamkeit auch bei uns.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nannte den Anschlag am Dienstag „in höchstem Maße bestürzend“. Man stehe in Kontakt zu israelischen Religionsgemeinschaften.

Bei der Terrorattacke am Montagabend waren mindestens vier Passanten getötet worden. Mehr als ein Dutzend Menschen sind in teils lebensbedrohlichem Zustand in den Kliniken. Der 20-jährige, einschlägig vorbestrafte Attentäter wurde von der Polizei erschossen.

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