Nach Tod eines Dreijährigen in der Rems Zaun am Spielplatz in Schwäbisch Gmünd wird erneuert

Von red/dpa/lsw 

Der Zaun zwischen der Rems und einem Spielplatz soll nach dem Tod eines Dreijährigen in Schwäbisch Gmünd erneuert werden. Zudem wird der Spielplatz nicht mehr von Kindergärten aus der Stadt besucht.

Nach dem Unglück  in Schwäbisch Gmünd soll  der Zaun des Spielplatzes erneuert werden. Foto: dpa/Christoph Schmidt
Nach dem Unglück in Schwäbisch Gmünd soll der Zaun des Spielplatzes erneuert werden. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Schwäbisch Gmünd - Nach dem Tod eines Dreijährigen in der Rems in Schwäbisch Gmünd wird ein Zaun zwischen dem Fluss und einem Spielplatz am Ufer erneuert. Bislang steht dort nur ein hüfthohes und durchlässiges Holzgerüst zur Abgrenzung. Außerdem werde der Spielplatz nicht mehr von Kindergärten aus der Stadt aufgesucht, sagte Stadtsprecher Markus Herrmann am Mittwoch auf Anfrage.

Der kleine Junge hatte sich am vergangenen Montag nach bisherigen Ermittlungen von seiner Kindergartengruppe auf dem Spielplatz entfernt und war unbemerkt in Richtung Ufer gelaufen. Seinen leblosen Körper fanden Betreuerinnen kurze Zeit später im Wasser. Der Dreijährige starb im Krankenhaus. Er sei vermutlich ertrunken, hatte die Polizei mitgeteilt. Sie machte am Mittwoch keine Angaben zum Ergebnis der Obduktion.

Stadt wartet Ermittlungen ab

Die Stadt werde die Ermittlungen abwarten und dann Konsequenzen ziehen, sagte Herrmann. „Allerdings ist bereits klar, dass kein Baustein des Betreuungskonzepts in Schwäbisch Gmünd von uns unkontrolliert bleiben wird.“ Ein Weiter-So sei sicher nicht mehr möglich, hatte der Erste Bürgermeister der Stadt, Joachim Bläse, bereits am Dienstagabend nach weiteren Gesprächen mit den Betreuerinnen und den Eltern angekündigt.

Auf dem Spielplatz waren zum Unglückszeitpunkt 19 Kindergartenkinder und drei Aufsichtspersonen. Die städtischen Betreuerinnen im betroffenen Kindergarten und auch in anderen Tagesstätten seien nun sehr verunsichert, sagte Herrmann. „Auch haben die Eltern Vertrauen verloren zur Stadt als Kindergartenträger.“ Dieses Vertrauen gelte es „in den kommenden Monaten und sicher auch Jahren wieder aufzubauen“.

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