Nach tödlichem Unfall in Sao Paulo Arbeiten am WM-Stadion stehen vorerst still

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Am Samstag war ein Arbeiter bei der Montage provisorischer Tribünen im WM-Stadion in Sao Paulo ums Leben gekommen. Nun hat die Arbeitsbehörde den Einbau von Sitzen bis auf weiteres gestoppt, bis geeignete Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.

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Am Samstag war ein Arbeiter bei der Montage provisorischer Tribünen im WM-Stadion in Sao Paulo ums Leben gekommen. Nun hat die Arbeitsbehörde den Einbau von Sitzen bis auf weiteres gestoppt, bis geeignete Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.

Sao Paulo - Nach dem erneuten tödlichen Unfall sind die Arbeiten am WM-Stadion in Sao Paulo vorerst unterbrochen worden. Die Arbeitsbehörde des Bundesstaats stoppte bis aus weiteres den Einbau von Sitzen bis geeignete Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, teilte die Baufirma Fast Engenharia am Montag (Ortszeit) mit. Nach Ansicht der Behörde hätte ein Sicherheitsnetz den Tod des Mannes verhindern können. Der Arbeiter war am Samstag bei der Montage provisorischer Tribünen aus großer Höhe abgestürzt, ersten Ermittlungen zufolge trug er keinen Sicherheitsgurt. Damit stieg die Zahl der an WM-Baustellen verunglückten Arbeiter auf sieben.

Bereits Ende November waren auf der Baustelle der Corinthians Arena zwei Arbeiter ums Leben gekommen. Damals war ein Kran umgestürzt. Mit der Begegnung zwischen Gastgeber Brasilien und Kroatien wird am 12. Juni die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien eröffnet. Eine Alternative zum Stadion in São Paulo für die erste Partie gibt es laut Fußball-Weltverband FIFA nicht.




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