Nach Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd Zahl der Corona-Infizierten weiter gestiegen

Von red/dpa/lsw 

Nach einer Trauerfeier Mitte Juli in Schwäbisch Gmünd hatten sich zahlreiche Gäste mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Infizierten ist nun weiter gestiegen. Die Stadt hat nun Konsequenzen angekündigt.

Mittlerweile sind es 84 Corona-Infizierte nach der Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd. Foto: dpa/Oliver Berg
Mittlerweile sind es 84 Corona-Infizierte nach der Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd. Foto: dpa/Oliver Berg

Schwäbisch Gmünd - Nach einer Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) ist die Zahl der Corona-Infizierten erneut gestiegen. Mittlerweile wurden 84 Menschen positiv auf das Virus getestet, wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte. 24 Erkrankte seien inzwischen wieder gesund, es gebe noch 69 aktive Fälle.

Lesen Sie hier: Trauerfeier als Ansteckungsherd

Zur Ermittlungen der Erkrankten nach der Trauerfeier habe es bislang rund 500 Tests gegeben. Einige Besucher der Feier stammten auch aus den Nachbarlandkreisen Rems-Murr-Kreis, Göppingen und Reutlingen.

Maßnahmen bei Trauerfeiern angekündigt

Um eine weitere Ausbreitung zu unterbinden, sollen künftig Verstöße gegen die häusliche Quarantäne mit „deutlichen Bußgeldern“ geahndet werden, wie Landrat Klaus Pavel (CDU) sagte. Zudem sollen bei Trauerfeiern künftig in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl Maßnahmen wie eine Maskenpflicht oder Teilnehmerlisten verbindlich festlegt werden. Die Stadt Schwäbisch Gmünd werde dazu eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen.

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