Nach Unfalltod von Jugendspieler Geschockte Stuttgarter Kickers im Pokal gegen Göppinger SV gefordert

Von  

Die Stuttgarter Kickers müssen in dieser Woche einen schlimmen Schicksalsschlag verkraften. Jugendspieler Luka Lucic stirbt bei einem tragischen Unfall. Doch am Samstag müssen die Blauen im Pokal ran.

Kickers-Trainer Ramon Gehrmann ist geschockt über den Tod des Jugendspielers. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler
Kickers-Trainer Ramon Gehrmann ist geschockt über den Tod des Jugendspielers. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Stuttgart - Der tragische Tod des Jugendspieler Luka Lucic hat bei den Stuttgarter Kickers große Bestürzung ausgelöst. Der 16-Jährige, der auch schon für die kroatische Jugend-Nationalmannschaft auflief, starb nach Angaben des Fußball-Oberligisten in dieser Woche bei einem Verkehrsunfall. Dementsprechend schwer fiel es den Blauen, sich in dieser Woche auf den Fußball zu konzentrieren. „Das hat uns alle schwer getroffen und ist heute noch für uns alle kaum zu glauben“, so Kickers-Trainer Ramon Gehrmann.

Nichtsdestotrotz müssen die Stuttgarter Kickers am Samstag (Anpfiff 18.30 Uhr) im WFV-Pokal ran. In der zweiten Runde wartet im Gazi-Stadion auf der Waldau Oberliga-Konkurrent Göppinger SV auf die Degerlocher. „Ein Spiel mit Derbycharakter vor eigenem Publikum“, so Gehrmann weiter. 500 Zuschauer sind am Samstagabend unter dem Fernsehturm zugelassen – davon gingen 100 Karten an den Gegner nach Göppingen.

Markus Obernosterer gut in Form

Verzichten müssen die Blauen weiterhin auf Mijo Tunjic, der nach einem Zehenbruch zwar schon wieder mit dem Lauftraining begonnen hat, aber gegen Göppingen nicht im Kader stehen wird. Dass die Kickers auch ohne ihren Topstürmer Tore schießen können, haben sie in der ersten Pokal-Runde beim 9:1-Sieg gegen den Landesligisten TSV Plattenhardt eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Acht Tore gingen dabei allein auf das Konto von Markus Obernosterer und Bleron Visoka.

Mit Göppingen erwartet die Blauen aber ein ganz anderes Kaliber im Gazi-Stadion. „Der Göppinger SV ist ein unangenehmer Gegner. Sie waren in der vergangenen Saison lange Spitzenreiter und haben sich mit Schraml, Nalbantis, Neziri Schneider und Schramm namhaft verstärkt“, warnt Gehrmann vor dem Gegner. Kommen die Kickers eine Runde weiter, steht schon am Dienstag oder Mittwoch die Partie gegen den Sieger aus Dorfmerkingen/Neresheim an.




Unsere Empfehlung für Sie