Nach Urteil zur Ministererlaubnis Edeka will Fusionsstopp nicht hinnehmen

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Ministererlaubnis für die Übernahme der Supermarktkette Tengelmann durch Edeka vorläufig gestoppt. Foto: dpa
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Ministererlaubnis für die Übernahme der Supermarktkette Tengelmann durch Edeka vorläufig gestoppt. Foto: dpa

Der Handelsriese Edeka will sich im Ringen um die Übernahme des Konkurrenten Kaiser’s Tengelmann auch nach dem vom Oberlandesgericht Düsseldorf verhängten Fusionsstopp nicht geschlagen geben.

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Düsseldorf - „Wir haben den Beschluss inzwischen geprüft und halten sowohl seine Tatsachenfeststellung wie auch seine Begründung für falsch“, erklärte ein Edeka-Sprecher am Mittwoch mit Blick auf die Entscheidung der Düsseldorfer Richter. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Ministererlaubnis für die Übernahme der Supermarktkette Tengelmann durch Edeka vorläufig gestoppt.„Es muss jetzt im Interesse der Beschäftigten von Kaiser’s Tengelmann geprüft werden, auf welchem rechtlichen Wege eine möglichst schnelle Entscheidung in diesem Verfahren erreicht werden kann“, kündigte er an.

Fusion für rechtswidrig erklärt

Das Oberlandesgericht hatte am Dienstag die Sondererlaubnis von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel für die Fusion in einer Eilentscheidung für rechtswidrig erklärt und hatte diese zunächst außer Kraft gesetzt. Gabriel hatte mit der Sondererlaubnis das Veto des Bundeskartellamts gegen die Übernahmepläne Edekas für den kleineren Rivalen außer Kraft gesetzt.

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