Nach Verschwinden im Grenzgebiet von Tschechien So geht es der achtjährigen Julia

Einsatzkräfte suchten an der deutsch-tschechischen Grenze nach der Vermissten. Inzwischen ist sie wider aufgetaucht (Archivbild). Foto: dpa/Daniel Vogl
Einsatzkräfte suchten an der deutsch-tschechischen Grenze nach der Vermissten. Inzwischen ist sie wider aufgetaucht (Archivbild). Foto: dpa/Daniel Vogl

Am Sonntag verschwindet ein acht Jahre altes Mädchen beim Wandern mit ihrer Familie im deutsch-tschechischen Grenzgebiet. Zwei Tage später wird sie gefunden. Wie geht es ihr?

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Ceska Kubice - Die zwei Tage lang im Grenzgebiet von Tschechien vermisste achtjährige Julia ist nach Polizeiangaben in gesundheitlich guter Verfassung. „Es geht ihr eigentlich relativ gut“, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz, Josef Weindl, am Mittwoch in Regensburg.

Das Mädchen sei weiterhin im Krankenhaus. Details dazu, wo Julia versorgt wird, gibt die Polizei nicht bekannt. Über Nacht sei die Achtjährige in einem sogenannten Wärmebett gewesen, weil sie nach den zwei kalten Nächten im Wald unterkühlt gewesen sei. „Sie zeigt äußerlich keine Verletzungen“, erklärte Weindl. „Sie spricht und ist so weit unauffällig.“

Beim Wandern verschwunden

Das Mädchen aus Berlin war am späten Sonntagnachmittag beim Wandern mit ihrer Familie im deutsch-tschechischen Grenzgebiet verschwunden. Die Eltern hatten das Mädchen, seinen sechsjährigen Bruder und einen neunjährigen Cousin unterhalb des Berges Cerchov aus den Augen verloren und die Rettungskräfte gerufen. Diese fanden zunächst nur den Bruder und den Cousin.

Die drei Kinder hatten in dem weitläufigen Gebiet gespielt und waren dabei verloren gegangen. Letztlich wurde Julia am Dienstagnachmittag nach einer großen Suchaktion mit weit mehr als 1000 Helfern in der Nähe des tschechischen Ceska Kubice von einem Förster gefunden. Die beiden bayerischen Grenzorte Waldmünchen und Furth im Wald sind davon nicht weit entfernt.




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