Nachdem Mordfall in Rot am See Hilflose Debatte übers Waffenrecht

Zeugnisse der Trauer nach den tödlichen Schüssen in Rot am See. Wie es zu der Ta Foto: dpa/Tom Weller
Zeugnisse der Trauer nach den tödlichen Schüssen in Rot am See. Wie es zu der Ta Foto: dpa/Tom Weller

Ist das deutsche Waffenrecht noch zu lax? Die Familientragödie in Rot am See, über deren Hintergründe noch wenig bekannt ist, bietet dazu bisher keinen Hinweis. Voreilige Debatten über schärfere Auflagen für Sportschützen zeugen nicht von Sachkunde, meint StZ-Autor Armin Käfer.

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Armin Käfer (kä)
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Stuttgart - Vom ersten Mord der Menschheitsgeschichte, der überliefert ist, berichtet die Bibel. Er spielte sich auch im familiären Umfeld ab. Damals gab es noch keine Schützenvereine, keine halb automatischen Waffen, die als Sportgeräte dienen, und auch kein Waffenrecht. Leider vermag kein Gesetz der Welt eine Tat zu verhindern, wie sie im Buch Genesis erzählt wird. Das ist bis heute so und gilt vermutlich auch für die Familientragödie in Rot am See, über deren Hintergründe noch wenig bekannt ist. Voreilige Debatten über eventuelle Lücken im Waffenrecht zeugen allenfalls von Hysterie, aber nicht nicht von Sachkunde.

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