Nachgekocht aus Katharina Seisers „Immer wieder vegan“ Cremige Polenta mit Schwarzkohl

Es gibt viele Gerichte aus allen Herren Länder, die immer schon vegan waren. Wie etwa diese Polenta mit Schwarzkohl aus der Toskana. Wie man dieses Gericht, perfekt für diese grauen Tage, zubereitet, sehen Sie in unserer Bildergalerie. Foto: © Vanessa Maas/Vanessa Maas 9 Bilder
Es gibt viele Gerichte aus allen Herren Länder, die immer schon vegan waren. Wie etwa diese Polenta mit Schwarzkohl aus der Toskana. Wie man dieses Gericht, perfekt für diese grauen Tage, zubereitet, sehen Sie in unserer Bildergalerie. Foto: © Vanessa Maas/Vanessa Maas

Obwohl es im Internet überall gratis Rezepte gibt, sind Kochbücher nach wie vor sehr beliebt. Ob sie aber wirklich etwas taugen, merkt man erst, wenn man daraus kocht. Heute im Test: Katharina Seisers Polenta mit Schwarzkohl.

Leben: Anja Wasserbäch (nja)
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Stuttgart - Kochen hilft immer. Vor allem jetzt sollte man sich etwas Gesundes zubereiten. Und dieses Gericht ist unschlagbar gut: Es ist simpel, es geht schnell, man kann quasi nichts falsch machen und gesund ist es obendrein.

Wer ist das? Katharina Seiser wohnt in Wien. Schon allein dafür ist sie zu beneiden. Und sie beschäftigt sich als Kochbuchautorin den lieben langen Tag mit Essen.

Was ist das für ein Buch?

„Immer wieder vegan“ ist der Nachfolger von „Immer schon vegan“. In diesem Buch versammelt Seiser ausnahmslos Gerichte, die immer schon rein pflanzlich warne. Also bevor es das Wort „vegan“ überhaupt gab.

Das Test Rezept:

Polenta mit Schwarzkohl (Polenta al cavolo nero)

Ein sehr einfaches, aber kostliches Gericht für kalte Tage aus der Toskana. Zum Glück ist Schwarzkohl (Cavolo nero) auch bei uns immer öfter aus heimischem Bio-Anbau zu bekommen. Wenn es gerade keinen gibt, kann man auch Grünkohl oder Wirsing verwenden.

Zutaten für 2 bis 3 Personen

500 g Schwarzkohl (Cavolo nero)

50 g Karotte

50 g Zwiebel

50 g Stangensellerie

Salz

4 EL Olivenöl (möglichst kräftiggrasiges,

ideal toskanisches) +

Olivenöl zum Beträufeln

100 g grobe Polenta

1 Knoblauchzehe

evtl. getrocknete Peperoncini

oder andere Chiliflocken

Zubereitung

1 Schwarzkohl von den Stielen streifen (Stiele entsorgen). Karotte und Zwiebel

schälen, Sellerie putzen. Alles fein würfeln.

2 In einem weiten Topf Salzwasser zum Kochen bringen.

3 Gemüse in einem weiteren Topf in 2 EL Olivenöl glasig anschwitzen und

salzen. 700 ml/g Wasser dazugeben, aufkochen. Polenta einrieseln lassen und

ca. 10–15 Minuten unter mehrmaligem Rühren auf mittlerer bis kleiner Flamme

köcheln lassen. Die Polenta soll cremig, weder wässrig noch zu dick sein.

4 Während die Polenta kocht, Schwarzkohl im Salzwasser ca. 7–8 Minuten

blanchieren, bis die zarten Rippen weich werden, die Blätter aber noch nicht

ganz zusammensacken. Abseihen und gut abtropfen lassen.

5 In einer Pfanne die restlichen 2 EL Olivenöl auf mittlerer Hitze erhitzen,

Knoblauch schalen, im Ganzen einlegen und im Öl „spazieren führen“, er

darf nicht zu dunkel werden. Etwa die Hälfte des abgetropften Schwarzkohls

grob hacken und zur Polenta geben. Die andere Hälfte ohne weiteres Zerkleinern

in die Pfanne geben (Knoblauch entfernen) und kurz 1–2 Minuten unter

Schwenken braten, mit Salz abschmecken.

6 Polenta abschmecken, in tiefen Tellern anrichten, gebratenen Schwarzkohl

darauf geben, mit Peperoncino/Chili bestreuen, mit Olivenol beträufeln.

So lange dauert’s

Keine halbe Stunde. Versprochen! Das ist ein gutes Essen für den nervigen Tag im Homeoffice.

Das sagen die Mitesser:

Nun ja, Sie wissen inzwischen, dass vor allem die Eltern im Haus sich über Gemüse freuen. Oder?

Für Fans von: Wintergemüse

Weitere Tipps: Gegliedert ist das Buch nach Jahreszeiten, bis zum Frühling schaffen wir gar nicht mehr alle tollen Wintergerichte.

Katharina Seiser: Immer wieder vegan. Brandstätter Verlag, 28 Euro.




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