Die Fußballabteilung des TSV Ehningen trauert um Wolfgang Brenner, der als Jugendtrainer, Jugendleiter, Abteilungsleiter und zuletzt Vorsitzender des Fördervereins engagiert war.

Er war auf vielfältige Weise in der Fußballabteilung des TSV Ehningen engagiert und zuletzt Vorsitzender des Fördervereins. Jetzt ist Wolfgang Brenner nach langer schwerer Krankheit und doch völlig überraschend mit 64 Jahren verstorben. „Er wird uns sehr fehlen“, schreiben die Verantwortlichen der TSV-Fußballabteilung, „wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“

 

Wolfgang Brenner wurde als Neunjähriger im Jahr 1971 Vereinsmitglied und kickte in der Jugend. Schon bald stellte sich heraus, dass seine ausgeprägten Talente darin lagen, zu organisieren, andere zu trainieren und zu motivieren – was er bereits ab dem Jugendalter praktisch umsetzte. Mehrere Jahre war er gemeinsam mit Horst Riethmüller Jugendtrainer und prägte eine ganze Generation Ehninger Nachwuchsfußballer.

Ab 1988 Abteilungsleiter und später Jugendleiter

Ab 1987 übernahm Brenner Verantwortung in der Abteilungsleitung – erst als Stellvertreter, dann zwei Jahre als Abteilungsleiter, dann noch einmal als Stellvertreter. Von 1995 bis 1998 war er Jugendleiter, danach zwei Jahre Stellvertreter. Anschließend war Brenner über einen längeren Zeitraum aus beruflichen Gründen im Hintergrund tätig, ehe er 2019 den Vorsitz im Förderverein Fußballsport Ehningen übernahm.

Und schließlich gab es noch die „Schinis Hobler“, eine Hobbykicker-Truppe, die auf seinen ehemaligen Jugendmitspielern gründete. Noch kurz vor Brenners Tod gab es ein Treffen der „Schinis Hobler“, um einen Ausflug nach Colmar zu besprechen.

Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold erhielt Wolfgang Brenner vom TSV Ehningen, dem Sportkreis, dem Württembergischen Landessportbund und schließlich für 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeiten von der Gemeinde. Neben dem TSV hatte vor allem der FC Bayern München einen großen Platz in seinem Fußballerherzen – was ihn große Erfolge feiern ließ, aber auch immer wieder für Diskussionen sorgte.

Bis zuletzt am Fußballleben teilgenommen

„Über die gesamt Zeit beim TSV erlebten wir ihn als zugewandt, lebenslustig, optimistisch und zupackend“, schreiben die Abteilungsverantwortlichen. Bis zuletzt habe er den Fußball und den TSV miterlebt – so zum Beispiel den 6:3-Sieg des TSV Ehningen in der Landesliga gegen Sontheim. Zwei Tage später – am 21. April – verstarb er.

„Wir gedenken einem langjährigen, oft an entscheidenden Stellen bis zuletzt aktiven Freund, Förderer und Unterstützer der Fußballabteilung“, heißt es von Seiten des TSV.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet an diesem Dienstag, 12. Mai, um 12.30 Uhr auf dem Waldfriedhof Ehningen statt.