Der VfB Stuttgart hat derzeit mehrere hoffnungsvolle Talente in seinen Reihen. Profi-Trainer Pellegrino Matarazzo äußert sich zu den Spielern der U17, deren Weg er genau verfolgt.

Sport: David Scheu (dsc)

Diese Talente machen Lust auf mehr: Die U17 des VfB Stuttgart hat sich in der zurückliegenden Saison den Titel in der Bundesliga Süd/Südwest gesichert und das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft nur knapp gegen den FC Schalke 04 verloren. Es überrascht daher nicht wirklich, dass sich viele Spieler des Teams in den Fokus gespielt haben. Bei anderen Vereinen, aber auch beim Cheftrainer der VfB-Profimannschaft.

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Pellegrino Matarazzo nämlich verfolgt die Entwicklung der Jahrgänge 2005 und 2006 genau – und das auch mit Blick auf einen möglichen Sprung in die Bundesliga-Mannschaft der Stuttgarter. „Es ist eindeutig, dass wir viele Talente in der U17 haben, denen ich auch eine Profi-Karriere zutraue“, sagt Matarazzo, der sich zuletzt immer wieder selbst ein Bild machte: Das Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft Ende April gegen Hertha BSC verfolgte Matarazzo aufmerksam vor Ort auf der Tribüne des Gazi-Stadions auf der Waldau.

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Mittelfeldspieler Laurin Ulrich soll unbedingt beim VfB gehalten werden

Zudem, berichtet der VfB-Trainer, schaue er sich immer mal wieder Videos der U17-Spiele an oder beobachte Trainingseinheiten, für die Nachwuchschef Thomas Krücken die Top-Talente des Vereins zusammenführt. „Ich habe einen sehr guten Eindruck und freue mich auf die Zukunft“, sagt Matarazzo – will aber keine konkreten Namen nennen. „Es sind schon ein paar gute Jungs dabei, aber man soll sie in Ruhe wachsen lassen.“

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Kein Geheimnis ist jedenfalls, dass Laurin Ulrich (Jahrgang 2005) bereits auf dem Zettel anderer Clubs steht – weshalb der VfB in regelmäßigem Kontakt zu dem durchsetzungsfähigen offensiven Mittelfeldspieler steht. „Laurin schätzen wir sehr, wir zeigen ihm natürlich auch die Perspektive im Verein auf“, sagt Matarazzo und ergänzt: „Ich bin optimistisch, dass er sich für die VfB entscheidet.“ Zudem läuft Ulrichs derzeitiger Vertrag ja noch zwei Jahre.

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