Auf Spieler und Fans kommen mit der württembergischen Gebietsreform teils viele neue Gegner zu. Wie sich Oberliga, Verbandsliga, die Landesliga-Staffel 2 und die neue Bezirksliga Stuttgart/Böblingen für 2024/2025 zusammensetzen.

Lokalsport : Franz Stettmer (frs)

Seit Sonntag ist Schluss. Vereinzelt noch anstehende Pokal-, Aufstiegs- und Relegationsspiele einmal ausgeklammert, befindet der Amateurfußball sich in der Sommerpause. Doch ist nach der Saison bekanntlich vor der Saison. Und im Hinblick darauf war diesmal eines von vornherein klar: nämlich dass auf Spieler, Funktionäre und Fans beim Programmieren ihrer Navis ungewohnte zusätzliche Arbeit zukommen wird. Denn es warten von August an deutlich mehr neue Gegner und damit auch mehr neue Auswärtsfahrten als sonst. Neben der durch Auf- und Abstiege üblichen Fluktuation in den Teilnehmerfeldern wirkt sich heuer die württembergische Gebietsreform aus. So etwa werden in den Landesliga-Staffeln und teils auch Bezirksligen die Starterlisten gehörig durcheinander gewirbelt. Für die dortigen Mannschaften handelt es sich um den größten Umbruch seit 46 Jahren, als damals die Spielklassen in ihrer heutigen Form Premiere feierten.