Nahostkonflikt Israel tötet Kommandeur des Islamischen Dschihad

Israel hat per Luftschlag einen Anführer des Islamischen Dschihads im Gazastreifen getötet. (Symbolbild) Foto: Petrovich12 - Adobe Stock/Ariel Schalit
Israel hat per Luftschlag einen Anführer des Islamischen Dschihads im Gazastreifen getötet. (Symbolbild) Foto: Petrovich12 - Adobe Stock/Ariel Schalit

Israels Armee hat im Gazastreifen nach eigenen Angaben Hasem Abu Harbid, einen Kommandeur der Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad, getötet. Der Angriff wurde aus der Luft ausgeführt.

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Gaza - Israels Armee hat am Montag nach eigenen Angaben einen ranghohen Militärkommandeur der Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad im Gazastreifen getötet. Der Angriff galt den Angaben zufolge Hasem Abu Harbid, Leiter des nördlichen Kommandos der militanten Organisation. Er sei für mehrere Anschläge auf israelische Zivilisten und Soldaten sowie für Raketenangriffe auf Israel verantwortlich.

Nach Medienberichten wurden bei einem anderen gezielten Luftangriff Israels auf ein Auto im Gazastreifen drei Palästinenser getötet. Ein Armeesprecher sagte, man prüfe den Bericht. Militante Palästinenser beschossen nach den beiden Zwischenfällen an den Gazastreifen grenzende Gebiete sowie die Städte Beerscheva, Aschkelon und Aschdod. Ein Einwohner von Aschdod berichtete von einer heftigen Explosion in der Stadt.

2019 hatte Israel gezielt den Dschihad-Militärchef Baha Abu Al Ata getötet. Darauf folgten damals massive Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelische Orte und Gegenangriffe der israelischen Luftwaffe in dem Küstenstreifen. Nach einigen Tagen konnte mit Hilfe von Unterhändlern Ägyptens und der Vereinten Nationen eine Waffenruhe vereinbart werden.




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