Die Züge sollen ab Samstag wieder rollen, allerdings zunächst nur im Halbstundentakt. Bedeutet: Unter der Woche werden weiterhin Busse eingesetzt.
Gute Nachrichten für alle Pendler zwischen Böblingen und Dettenhausen: Die Schönbuchbahn nimmt ab Samstag, 24. Januar, den Zugbetrieb wieder auf, wie der Zweckverband Schönbuchbahn (ZVS) mitteilt. Die Bahn fährt allerdings zunächst nur im Haupttakt, also alle halbe Stunde, zwischen Dettenhausen und Böblingen.
Unter der Woche will der ZVS deshalb parallel weiterhin Busse einsetzen und den 15-Minuten-Takt ebenfalls mit Bussen bedienen. Denn noch sind nicht genug Nexios einsatzbereit. So steht pro Fahrt im Allgemeinen vorerst nur ein Fahrzeug zur Verfügung, schreibt der ZVS. Montags bis freitags sollen die Züge zu den Stoßzeiten allerdings verstärkt werden und in Doppeltraktion, also mit zwei Fahrzeugen pro Zug, fahren.
Wann auf der Schönbuchbahn zwei Züge fahren
Das gilt unter der Woche für folgende Zeiten:
- Morgens ab Dettenhausen um 5.32 Uhr, 7.02 Uhr sowie 8.32 Uhr
- Morgens ab Böblingen um 6.05 Uhr und 7.35 Uhr
- Nachmittags ab Dettenhausen um 13.02 Uhr, 14.32 Uhr, 16.02 Uhr, 17.32 Uhr
- Nachmittags ab Böblingen um 12.05 Uhr, 13.35 Uhr, 15.05 Uhr, 16.35 Uhr
- Abends ab Dettenhausen um 19.02 Uhr
- Abends ab Böblingen um 18.05 Uhr
Solange die Kapazitäten mit der Schönbuchbahn noch nicht ausreichen, hält der ZVS unter der Woche den Schienenersatzverkehr (SEV) aufrecht. Der 15-Minuten-Takt zwischen Böblingen und Holzgerlingen wird demnach ebenfalls weiterhin mit Bussen bedient. Am Wochenende gibt es keinen SEV mehr.
Ältere Schüler sollen den Bus nehmen
Der ZVS empfiehlt Fahrgästen unter der Woche gegebenenfalls auf die Busse auszuweichen und bitte insbesondere Schüler der höheren Klassen mit dem Bus zu fahren und jüngeren Mitschülern beim Zug den Vortritt zu lassen.
Ob nun ein Ende der Ausfälle und Pannen auf der Schönbuchbahn in Sicht ist, wird sich zeigen. Der ZVS jedenfalls plant, den Zugbetrieb ab Samstag nach und nach hoch- und den SEV mit Bussen zurückzufahren und hofft, „dass er von weiteren Ausfällen oder Kinderkrankheiten der Fahrzeuge verschont bleibt“.